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Kreispokal 2010, Viertelfinale

Viktoria Bettenhausen - KSV Hessen Kassel

0:14 (0:3)

Sonntag, 11.07.2010 - 16 Uhr
Cornelius-Gellert-Kampfbahn in Kassel-Bettenhausen

VfB Viktoria Bettenhausen
KSV Hessen Kassel
Marcel Dietrich (22. Mosebach/Schmitt)
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Trainer: -
Spielstatistik
Tore: 1:0, 5:0, 7:0, 13:0 Gaede (2., 60., 68., 88.), 2:0, 4:0, 8:0, 10:0, 11:0, 12:0, 14:0 Mayer (22., 56. FE, 71., 81. FE, 86., 87., 89.), 3:0 Matys (41.), 6:0 Joedecke (62.), 9:0 Ochs (73.) - Rote Karten: Dietrich (22.) - Koitka (22.) - Schiedsrichter: Demiray - Zuschauer: 250
Spielbericht

20 Tore und zweimal rot

Kassel. Zwei Spiele, zwei Siege und 20:0 Tore: Einen erfolgreichen Doppeleinsatz leisteten am Sonntag die Fußballer des KSV Hessen mit zwei gemischten Teams aus erster und zweiter Mannschaft. Die eine Truppe gewann nach Toren von Thorsten Bauer (10. und 36. Minute), Eser Kazak (3.), Florian Heussner (15.), Mentor Latifi (28.) und Mario Kilian (66.) ein Freundschaftsspiel beim FC Großalmerode mit 6:0 (5:0). Die andere setzte sich im Viertelfinale des Kasseler Krombacher-Kreispokals bei VfB/Viktoria Bettenhausen mit 14:0 (3:0) durch und bestreitet nun an diesem Donnerstag das Halbfinale bei der TSG Sandershausen.

Am Eichwald drängten die Löwen vor rund 250 Zuschauern ihre vier Klassen tiefer spielenden Bettenhäuser Gastgeber in der eigenen Hälfte ein und kamen nach nicht einmal zwei Minuten zum 1:0 durch Kapitän Enrico Gaede, der später noch drei weitere Treffer erzielte. Doch nach den harten Trainingstagen passte noch nicht alles beim KSV, so ging der letzte Pass zunächst noch oft ins Leere.

Nach dem 2:0 (22.) durch Andreas „Bobo" Mayer, der insgesamt sieben Mal ins Schwarze traf, gab es plötzlich große Aufregung: VfB-Schlussmann Dietrich rastete nach einem Zweikampf mit Löwenstürmer Kai Koitka im eigenen Strafraum aus, spuckte ihm ins Gesicht und warf den Ball aus kurzer Distanz gleich hinterher. Schiri Demiray schickte beide wegen Tätlichkeiten zum Duschen.

Für Dietrich ging Feldspieler Marc Mosebach in den Kasten, musste nach fünf Gegentreffern jedoch verletzt vom Platz. Oldie Frank Schmitt rückte nun zwischen die Pfosten der Bettenhäuser - und wurde schon nach wenigen Sekunden von Jerzy Matys' „Flatterball" zum 3:0 bei fast 36 Grad Hitze kalt erwischt.

„Ich bin mit meiner Mannschaft heute sehr zufrieden. Wir sind absolut im Soll", bilanzierte KSV-Trainer Mirko Dickhaut, dessen Truppe am Dienstag ein Benefizspiel in Wabern bestreitet.

HNA-Sportredaktion, 12.07.2010