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Regionalliga Süd 2009/10, Testspiel
 

Eintracht Braunschweig - KSV Hessen Kassel

0:2 (0:0)

Samstag, 20.02.2010 - 15 Uhr
Kunstrasenplatz in Teistungen (Thüringen)

Eintracht Braunschweig
KSV Hessen Kassel
Marjan Petkovic (46. Daniel Davari)
Benjamin Fuchs (46. Ken Reichel)
Matthias Henn (46. Kevin Kluk)
Deniz Dogan (46. Jan Washausen)
Norman Theuerkauf (46. Dennis Brinkmann)
Smail Morabit (46. Karim Bellarabi)
Marc Pfitzner (46. Fatih Yilmaz)
Mirko Boland (46. Damir Vrancic)
Oliver Kragl (46. Juri Neumann)
Marco Calamita (46. Fait-Florian Banser)
Dennis Kruppke (46. Dominick Kumbela)
Trainer: Torsten Lieberknecht
Spielstatistik
Tore: 0:1 Wölk (52., Handelfmeter), 0:2 Wölk (64.) - Zuschauer: 40
Spielbericht

KSV siegt mit 2:0 gegen Eintracht Braunschweig

Teistungen. Natürlich war es nur eine kleine Momentaufnahme. Und trotzdem darf der KSV Hessen Kassel durchaus ein bisschen stolz sein. 2:0 (0:0) gewann der Süd-Regionalligist am Samstagnachmittag in Teistungen (bei Duderstadt).

Dort traten die Nordhessen in dem kurzfristig vereinbarten Test gegen Eintracht Braunschweig an, was dem Team von Trainer Mirko Dickhaut eine (weitere) dicke Portion Selbstvertrauen gegeben haben dürfte.

Was nicht unbedingt zu erwarten war: Der Achtungserfolg gegen den Tabellenachten der 3. Liga ist vollkommen verdient gewesen. Kassel hatte in diesem Duell gegen den niedersächsischen Traditionsklub die besseren „Löwen“, denn auch die Braunschweiger werden von ihren vielen Fans nur als diese Art von Raubtieren bezeichnet.

Kevin Wölk war beim KSV der Held dieses unwirtlichen Nachmittags, an dem es ab der 60. Spielminute auch heftig zu schneien begann. Fünf Minuten nach der Pause verwandelte der Kasseler Angreifer einen Handelfmeter sicher, nachdem Eintrachts Ersatzspieler Bellerabi den Ball auf der Linie mit der Hand abgewehrt hatte.

In der 62. Minute war es erneut Wölk, der für as 2:0 sorgte. Einen Freistoß aus 18 Metern zirkelte er gefühlvoll rechts ins Braunschweiger Netz - gutes Auge, prima gemacht. Auch wenn dies die einzigen Kasseler Tormöglichkeiten waren, so war der Sieg dennoch verdient, weil die Kasseler sehr intensiv verteidigten und dem klassenhöheren Kontrahenten im Prinzip keine einzige gute Chance gestatteten.

Ein Freistoß von Abwehrspieler Dogan (15.) und eine von Stürmer Calamita verstolperte Gelegenheit (37.) - mehr erlaubte der KSV Braunschweig nicht. Erst zehn Minuten vor Schluss dann noch eine Chance für Eintracht, als Kumbela nur den linken Pfosten traf.

Von Helmut Anschütz (HNA-Sportredaktion, 20.02.2010)