KSV
siegt mit 2:0 gegen Eintracht Braunschweig
Teistungen.
Natürlich war es nur eine kleine Momentaufnahme.
Und trotzdem darf der KSV Hessen Kassel durchaus
ein bisschen stolz sein. 2:0 (0:0) gewann
der Süd-Regionalligist am Samstagnachmittag
in Teistungen (bei Duderstadt).
Dort traten
die Nordhessen in dem kurzfristig vereinbarten
Test gegen Eintracht Braunschweig an, was
dem Team von Trainer Mirko Dickhaut eine (weitere)
dicke Portion Selbstvertrauen gegeben haben
dürfte.
Was nicht
unbedingt zu erwarten war: Der Achtungserfolg
gegen den Tabellenachten der 3. Liga ist vollkommen
verdient gewesen. Kassel hatte in diesem Duell
gegen den niedersächsischen Traditionsklub
die besseren „Löwen“, denn
auch die Braunschweiger werden von ihren vielen
Fans nur als diese Art von Raubtieren bezeichnet.
Kevin Wölk
war beim KSV der Held dieses unwirtlichen
Nachmittags, an dem es ab der 60. Spielminute
auch heftig zu schneien begann. Fünf
Minuten nach der Pause verwandelte der Kasseler
Angreifer einen Handelfmeter sicher, nachdem
Eintrachts Ersatzspieler Bellerabi den Ball
auf der Linie mit der Hand abgewehrt hatte.
In der 62.
Minute war es erneut Wölk, der für
as 2:0 sorgte. Einen Freistoß aus 18
Metern zirkelte er gefühlvoll rechts
ins Braunschweiger Netz - gutes Auge, prima
gemacht. Auch wenn dies die einzigen Kasseler
Tormöglichkeiten waren, so war der Sieg
dennoch verdient, weil die Kasseler sehr intensiv
verteidigten und dem klassenhöheren Kontrahenten
im Prinzip keine einzige gute Chance gestatteten.
Ein Freistoß
von Abwehrspieler Dogan (15.) und eine von
Stürmer Calamita verstolperte Gelegenheit
(37.) - mehr erlaubte der KSV Braunschweig
nicht. Erst zehn Minuten vor Schluss dann
noch eine Chance für Eintracht, als Kumbela
nur den linken Pfosten traf.
Von Helmut
Anschütz (HNA-Sportredaktion, 20.02.2010) |