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Regionalliga Süd 2009/10, Testspiel
 

KSV Hessen Kassel - FC Dinamo Tiflis

2:2 (1:1)

Sonntag, 05.07.2009 - 17 Uhr
Hessenkampfbahn Kassel

KSV Hessen Kassel
FC Dinamo Tiflis
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Michael Zepek (75. Dietrich)
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René Ochs (67. Husseini)
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Daniel Spieth (46. Philipp Bruns)
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Thomas Brechler (60. Thorsten Bauer)
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Trainer: Rainer Zobel
Spielstatistik
Tore: 1:0 Bechler (26.), 1:1 Vatsadze (27.), 2:1 Busch (51.), 2:2 Nemsadze (90.) - Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden) - Zuschauer: 715
Spielbericht

KSV spielt 2:2 im Test gegen Tiflis

Für die 715 Anhänger des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel hatte der erste Test der Löwen vor eigenem Publikum etwas sehr beruhigendes: Das Team von Trainer Mirko Dickhaut zeigte nämlich am Sonntagnachmittag gegen den georgischen Vizemeister Dinamo Tiflis, dass es gewillt ist, so weiterzumachen wie in der vergangenen Saison: mit attraktivem und kombinationssicherem Offensiv-Fußball.

Dass es am Ende nur 2:2 hieß, war einer Unachtsamkeit in der Schlussminute geschuldet. Sie änderte aber nichts daran, dass auch Trainer Mirko Dickhaut zufrieden war mit seiner Mannschaft. Die präsentierte sich von Beginn an spielfreudig und gewitzt. Allein Kevin Wölks Schuss in der 17. Minute aus 20 Metern an die Latte war sehenswert, nachdem er den Ball zunächst mit dem Fuß jongliert hatte.

Auch dem 1:0 ging ein Schmankerl voraus: Marcel Stadel passte in der so großartig auf Thomas Brechler, dassdieser allein auf den Tifliser Torwart zulaufen konnte. Er ließ sich die Chance nicht nehmen und bewarb sich damit für einen Job in Kassel. Brechler, der zuletzt beim VfL Wolfsburg II aktiv war, ist derzeit Gastspieler beim KSV, Dickhaut würde ihn gerne noch weiter beobachten, nachdem er bisher einen positiven Eindruck von ihm hat.

Brechler war der auffälligste Neue im Team der Löwen: Michael Zepek und Stefan Markolf spielten solide, Philipp Bruns hatte es nach seiner Einwechslung schwer, sich durchzusetzen. Überzeugende Leistungen boten dagegen durchweg die bewährten Akteure: Das 2:1 in der 52. Minute fiel so auch nach einer Kombination zweier Bekannter: René Ochs flankte auf Sebastian Busch, der mit einem Drehschuss die erneute Führung markierte.

Kurios wurde es anschließend, als Mirko Dickhaut Kevin Wölk aus der Partie nahm, ohne einen anderen Spieler einzuwechseln. Aufklärung gab es später: Schiedsrichter Welz aus Wiesbaden hatte KSV-Kapitän Harez Habib bedeutet, dass Wölk bei der nächsten Kleinigkeit Rot sieht. Nach drei Attacken gegen Wölk hatte der Referee jeweils nicht gepfiffen. Das fand Wölk gar nicht gut. Ihm bleibt der Trost, dass der Unparteiische eine wesentlich schlechtere Leistung bot als er selbst.

Von der Seitenlinie aus musste sich Wölk nur noch einmal ärgern: beim unverdienten Ausgleich der Tifliser kurz vor Ende.

Bereits am Samstag gewann der KSV beim Kreisoberligsiten FV Bebra mit 9:0 – und ließ dabei noch einige Chancen aus. Die Tore erzielten: Bruns, Zepek, Stadel (je zwei), Markolf, Brechler und Habib.

hag/twa (HNA-Sportredaktion, 05.07.2009)