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<<< 21. Spieltag
Regionalliga Süd 2009/10, 29. Spieltag

SC Freiburg II - KSV Hessen Kassel

1:1 (0:1)

Samstag, 01.05.2010 - 14 Uhr
Möslestadion Freiburg

SC Freiburg II
KSV Hessen Kassel
Michael Langer
Oliver Sorg (46. Felix Roth)
Daniel Sereinig
Jackson Mendy
Daniel Williams
Jonathan Schmid (44. Ben Sangaré)
Timo Scherer
Nicolas Höfler
Gabriel Gallus
Squipon Bektasi
Simon Brandstetter
Trainer: Marcus Sorg
Spielstatistik
Tore: 0:1 Bauer (27.), 1:1 Brandstetter (52.) - Gelbe Karten: Höfler, Sangaré - Gaede - Gelb-Rote Karte: Brandstetter (88.) - Rote Karte: Tornieporth (90.) - Schiedsrichter: Thomas Stein (Homburg) - Zuschauer: 200
Spielbericht

KSV mit 1:1 gut bedient

Freiburg. Es war keine Glanzleistung, die die Löwen an ehrwürdiger Stelle ablieferten. Denn die spielerischen Höhepunkte, das technisch feinere Spiel, zeigten im Freiburger Möslestadion die mit vier Profis angetretenen Gastgeber.

Doch meist fehlten im Spiel des SC Freiburg II Tempo und Variationen. Folge: Die Löwen-Abwehr stand sicher. Die Innenverteidiger Mentor Latifi und Marcel Stadel ließen nichts anbrennen, und auf den Außen wurde meist im Verbund erfolgreich zugesperrt. Mirko Dickhaut zeigte sich zufrieden nach der 1:1-Punkteteilung: „Freiburg spielt einen guten Fußball, das ist bekannt. Die machst du nicht im Vorbeigehen weg“, urteilte der KSV-Coach.

Der KSV zeigte sich einsatzfreudig, zweikampfstark – und effizient. Die Gastgeber hatten gerade zwei gute Möglichkeiten liegen gelassen, als die Löwen mit ihrer ersten klaren Chance in Führung gingen. Der ordentlich spielende René Ochs steckte zu Thorsten Bauer durch, und der Torjäger schoss freistehend ein (27.). Bis zur Pause änderte sich an den Kräfteverhältnissen wenig: Freiburg blieb im Vorwärtsgang, Kassel sperrte den Strafraum ab, und weiter blieb es bei nur spärlicher Torgefahr für die Gäste: Ein von Rückkehrer Dennis Lamczyk abgewehrter Freistoß sowie ein abgeblockter Schuss waren die einzigen brenzligen Szenen, die es zu überstehen galt.

Anders nach der Pause. Nach matter Anfangsphase von beiden Teams nahm Freiburgs Angriffsspiel Fahrt auf. Der KSV hatte durch Mentor Latifis gefährlichen Flachschuss (51.) zwar die erste Chance, sah sich nun aber einer Vielzahl von Angriffen ausgesetzt. Und immer häufiger gelang es der KSV-Defensive nicht, die gezielten Zuspiele hinter die Abwehr zu verhindern. Schon nach acht Minuten fiel der Ausgleich: Eine Kopfballverlängerung landete über den kopfballstarken Löwen hinweg bei Brandstetter, der freistehend einschoss – und die beste Phase der Gastgeber einläutete. Mehrfach tauchten nun Freiburger vor Lamczyk auf; so musste der KSV-Keeper mit einer Fußabwehr klären, bei der anschließenden Ecke verfehlte ein Schuss nur knapp sein Gehäuse, und ein weiterer Schuss strich vorbei. Der KSV versuchte dagegenzuhalten. Richtig gefährlich wurde er allerdings kaum. So ergab sich für die Löwen im zweiten Abschnitt nur eine Konterchance, als Florian Heussners nach flotter Kombination über die linke Seite zum Schuss kam (76.).

Immerhin, das Remis hielt. „Unter dem Strich war es ein Spiel auf Augenhöhe. Das Unentschieden war leistungsgerecht. Das Gegentor ist allerdings zu leicht gefallen“, sagte Dickhaut nach der wenig hochklassigen, aber intensiven Partie.

Ärgerlich für die Löwen: Nach einer Gelb-Roten Karte für Freiburg (88.) verschärfte Dennis Tornieporth die Personalsituation. Schon kurz nach seiner Einwechslung (77.) hatte der Mittelfeldspieler nach einer vermeintlichen Tätlichkeit seines Gegenspielers eine Karte provozieren wollen, sich aber eine Ermahnung des Schiedsrichters eingehandelt. Sein hartes Einsteigen in der Nachspielzeit ahndete der Referee dann zu Recht mit Rot.

Von Uwe Rogowski (HNA-Sportredaktion, 02.05.2010)