Souveräner
Löwen-Sieg
Großaspach.
Zum Ende der Saison drehen die Löwen
noch mal auf. Am Samstag gab’s den Sieg
gegen den SSV Reutlingen, und gestern gewannen
die Löwen in Großaspach 2:1. Mit
den zweiten Dreier innerhalb von nur drei
Tagen kletterten die Regionalliga-Kicker des
KSV Hessen auf Rang drei.
Zu verdanken
haben die Löwen ihren ersten Auswärtssieg
in diesem Jahr einer weitgehend homogenen
Leistung des gesamten Teams. Die Tore schossen
Kevin Wölk mit einem Freistoßknaller
aus 28 metern (32.) und erneut Abwehrmann
Mentor Latifi (37.) , der bereits am Samstag
gegen Reutlingen getroffen hatte. Der 26-Jährige
war selig: „So könnte es immer
weitergehen. Jetzt wollen wir weitere Siege.
Ziel ist es, Zweiter zu werden.“
Vor nur
200 Zuschauern, unter ihnen etwa 30 Fans aus
Kassel, begannen die Löwen wie die Feuerwehr.
Drei Chancen in den ersten Minuten versetzten
die Gastgeber im Heilbronner Stadion in höchste
Alarmstimmung. Zunächst verzog Thorsten
Bauer, dann wurde Kevin Wölk in letzter
Sekunde vom Ball getrennt, und schließlich
hämmerte Marcel Stadel das Leder an den
linken Außenpfosten. Damit hatten die
Löwen zunächst allerdings ihr Pulver
verschossen. Großaspach wurde stärker
und nun bekam Pascal Formann im Kasten des
KSV die Chance, sich auszuzeichnen. Zweimal
innerhalb kurzer Zeit rettete der Ersatz-Ersatzkeeper
gegen Großspachs Torjäger Krasniqi.
Langer Einwurf,
Tor
Ein munteres
Spielchen mit Torraumszenen auf beiden Seiten.
Bis dahin. Denn dann kam der Auftritt Wölks.
32. Minute: Aus 28 Metern schießt er
seinen Freistoß an der Mauer vorbei
ins Netz. Aspachs Keeper Kraus hat keine Chance.
Nur fünf Minuten später folgt die
Vorentscheidung. Ausgangspunkt ist wieder
einmal Sebastian Gundelach mit einem seiner
gefürchteten Einwurfflanken. Der Ball
landet im Strafraum, Aspachs Abwehrkräfte
sind irritiert und Mentor Latifi gelingt aus
dem Gewusel das 2:0.
Auch nach
der Pause blieb der KSV die bessere Mannschaft.
Großaspach versuchte zwar, die Dinge
zu wenden, schaffte es aber nicht. So reichte
es nur noch zum Ehrentor in der Nachspielzeit.
Der eingewechselte Niko Rummel staubte nach
einem Freistoß ab. Dem KSV war’s
fast egal.
Von Florian Huber (HNA-Sportredaktion, 27.04.2010)
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