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Löwen
leicht und locker zum 3:1-Sieg
Flieden.
Sie haben die Chance genutzt. Mit einem souveränen
3:1-Sieg vor über 1300 Zuschauern beim
Verbandsligazweiten Buchonia Flieden qualifizierten
sich die Regionalliga-Kicker des KSV Hessen
Kassel am Dienstagabend für das Finale
um den Hessenpokal.
Gegner dort
ist entweder Kickers Offenbach oder der SV
Wehen. Die beiden Drittligisten ermitteln
ihren Sieger erst Anfang Mai. Nach der peinlichen
1:2-Schlappe des KSV in Alzenau am vergangenen
Wochenende hatte Trainer Mirko Dickhaut Mentor
Latifi und Dennis Tornieporth auf die Ersatzbank
verbannt. Sie wurden ersetzt durch Sebastian
Busch und den 19-jährigen Dennis Joedecke.
Beide spielten unauffällig in einem insgesamt
souverän agierenden Team.
Die Löwen
drückten Flieden vom Start weg in die
Defensive. Doch alle Versuche, in Führung
zu gehen, wurden zunächst vom gut aufgelegten
Torwart Möller im Kasten der Gastgeber
verhindert. Bis zur 30. Minute. Thomas Brechler
hatte einen weiten Einwurf von Sebastian Gundelach
auf Marcel Stadel verlängert, der nur
noch einzuschieben brauchte. Acht Minuten
später erhöhte Thorsten Bauer per
Kopf nach Ecke von Kevin Wölk auf 2:0.
Der Torjäger und die rund 400 mitgereisten
KSV-Fans waren selig. Bauers erster Treffer
nach einer Durststrecke von mehreren Wochen.
Eine gute
halbe Stunde später setzte der 32-Jährige
sogar noch einen drauf. Während sich
die Fliedener Möller und Ay nach einem
langen Pass von Wölk nicht darauf einigen
konnten, wer den Ball denn nun wegschlägt,
schob Bauer locker ein. Flieden gelang im
Gegenzug durch den eingewechselten Gerlach
zwar noch ein Tor. Zu mehr sollte es aber
nicht reichen.
HNA-Sportredaktion,
20.04.2010 |