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Hessenpokal 2009/10, Halbfinale

SV Buchonia Flieden - KSV Hessen Kassel

1:3 (0:2)

Dienstag, 20.04.2010 - 18 Uhr
Platz am Weiher

SV Buchonia Flieden
KSV Hessen Kassel
Julian Möller
Nicolai Sauer
Fatih Ay
Alexander Schäfer
Sebastian Pfeiffer
Andreas Drews
Daniel Rother
Frederic Braun (60. Mario Hartmann)
André Leibold
Fabian Schaub (68. Dennis Gerlach)
Sascha Gies (46. Peter John)
Trainer: Martin Hohmann
Spielstatistik
Tore: 0:1 Stadel (29.), 0:2 Bauer (37.), 0:3 Bauer (75.), 1:3 Gerlach (76.) - Gelbe Karten: Hartmann - Gaede, Wölk, Bauer, Busch - Gelb-Rote Karte: Drews (84., wiederholtes Foulspiel) - Schiedsrichter: Davut Öztürk (Rüsselsheim) - Zuschauer: 1.350
Spielbericht

Löwen leicht und locker zum 3:1-Sieg

Flieden. Sie haben die Chance genutzt. Mit einem souveränen 3:1-Sieg vor über 1300 Zuschauern beim Verbandsligazweiten Buchonia Flieden qualifizierten sich die Regionalliga-Kicker des KSV Hessen Kassel am Dienstagabend für das Finale um den Hessenpokal.

Gegner dort ist entweder Kickers Offenbach oder der SV Wehen. Die beiden Drittligisten ermitteln ihren Sieger erst Anfang Mai. Nach der peinlichen 1:2-Schlappe des KSV in Alzenau am vergangenen Wochenende hatte Trainer Mirko Dickhaut Mentor Latifi und Dennis Tornieporth auf die Ersatzbank verbannt. Sie wurden ersetzt durch Sebastian Busch und den 19-jährigen Dennis Joedecke. Beide spielten unauffällig in einem insgesamt souverän agierenden Team.

Die Löwen drückten Flieden vom Start weg in die Defensive. Doch alle Versuche, in Führung zu gehen, wurden zunächst vom gut aufgelegten Torwart Möller im Kasten der Gastgeber verhindert. Bis zur 30. Minute. Thomas Brechler hatte einen weiten Einwurf von Sebastian Gundelach auf Marcel Stadel verlängert, der nur noch einzuschieben brauchte. Acht Minuten später erhöhte Thorsten Bauer per Kopf nach Ecke von Kevin Wölk auf 2:0. Der Torjäger und die rund 400 mitgereisten KSV-Fans waren selig. Bauers erster Treffer nach einer Durststrecke von mehreren Wochen.

Eine gute halbe Stunde später setzte der 32-Jährige sogar noch einen drauf. Während sich die Fliedener Möller und Ay nach einem langen Pass von Wölk nicht darauf einigen konnten, wer den Ball denn nun wegschlägt, schob Bauer locker ein. Flieden gelang im Gegenzug durch den eingewechselten Gerlach zwar noch ein Tor. Zu mehr sollte es aber nicht reichen.

HNA-Sportredaktion, 20.04.2010