Velte-Elf
ärgert die Löwen
Der KSV Hessen
Kassel zeigte am Mittwochabend im Endspiel
des Fußball-Regionalpokals beim Verbandsligisten
SSV Sand eine schwache Vorsstellung, setzte
sich aber dennoch mit 2:0 durch und erreichte
die Pokalrunde auf Verbandsebene.
Bis zur 77. Minute stand
es auf der Sander Höhe 0:0, dann brachte
der eingewechselte René Ochs den Regionalligisten
in Führung. Drei Minuten später
gab Thorsten Bauer dem Sander Schlussmann
Patrick Patzer mit einem Drehschuss das Nachsehen.
"Wir haben eine indiskutable
Leistung geboten", kritisierte Mirko
Dickhaut. Dagegen lobte der Löwen-Trainer
die Leistung des Gegners: "Sand hat gut
spielt. Sehr gut sogar." Otmar Velte,
Trainer der Gastgeber, nahm die Worte seines
Gegenübers mit einem strahlenden Lächeln
entgegen: "Ich bin mit der Vorstellung
meiner Elf sehr zufrieden. Wir haben dem KSV
das Leben sehr schwer gemacht und nur sehr
wenige Tormöglichkeiten zugelasen."
Im ersten Durchgang tauchte
der Favorit gegen eine tief und kompakt stehende
Sander Mannschaft lediglich zweimal gefährlich
durch Daniel Spieth (6., Schuss von der Strafraumgrenze)
und Thomas Brechler (19.) mit einem Kopfball
an den Pfosten auf.
Die Sander, die den Respekt
vor dem Regionalliga-Vierten schnell abgelegt
hatten, hatten ihre beste Chance kurz vor
dem Pausenpfiff. Ein Kopfball von Steffen
Bernhardt nach Sommer-Flanke ging knapp am
Tor vorbei (42.).
Nach dem Seitenwechsel brachte
Dickhaut Bauer für Daniel Spieth und
Kevin Wölk für Philipp Bruns. Die
Löwen agierten druckvoller, aber zunächst
sprang nichts Zählbares heraus. Wölk
mit einem Freistoß und Metor Latifi
(63.) fanden in Patzer ihren Meister.
Sand, angetrieben von 750
Zuschauern, sorgte mit Konterfußball
für Verunsicherung im gegnerischen Strafraum
(66., Dominik Heldmann; 69., Bernhardt). Ein
Treffer sollte den tapfer kämpfenden
SSV-Spielern aber nicht gelingen.
Den glücklichen, aber
nicht unverdienten Sieg für die Gäste
stellten dann Ochs und Torjäger Bauer
sicher.
Von Joachim Hofmeister (HNA-Sportredaktion,
08.10.2009)
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