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Regionalliga Süd, Saison 2009/10
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"Euer Stadion ist Sanierungsbedürftig. Aber das Clubhaus macht wirklich was her". - Rainer Zobel, Trainer von Dinamo Tiflis, beim Freundschaftsspiel am 05.07.2009 über Hessenkampfbahn und Orangerie.

"Ich habe heute ein sehr gutes Regionalligaspiel gesehen, es war ein gutes Derby. Nach so einem Spielverlauf kann ich nur stolz auf meine Mannschaft sein. Wir haben gut angefangen und in den ersten 30 Minuten das Spiel kontrolliert und nichts zugelassen. Wir haben dann den Faden verloren und Kassel hat dann gezeigt, dass sie eine Spitzenmannschaft sind, die am Ende der Saison sicherlich um den Aufstieg spielen wird." - Zivojin Juskic (Trainer von Darmstadt 98) auf der Pressekonferenz nach dem Derby am 15.08.2009

Als Mirko Dickhaut mal wieder mit einem Rucksack über der Schulter den Raum betrat, in dem die Pressekonferenzen stattfinden, konnte sich Jens Rose die Bemerkung nicht verkneifen: "Mirko", sagte der Präsident des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel zum Trainer, "heute sieht dein Rucksack viel voller aus als beim letzten Mal." - HNA-Bericht vom 30.08.2009 nach dem ersten Saisonsieg 2009/10.

Tor Nummer zwei in diesem Spiel hat für Kevin Wölk nun die Folge, dass er doppelt so viele Treffer in dieser Saison erzielt hat wie Thorsten Bauer - was eigentlich so unmöglich ist wie eine Schalker Meisterschaft in den nächsten 30 Jahren. Kevin Wölk ficht das nicht an. Er sagt vielmehr: "Wir pushen uns gegenseitig." - HNA-Bericht vom 30.08.2009

"Drei Pfullendorfer Fans auf der Südtribüne, einer davon eifrig am trommeln. Die Kasseler VIP`s - nicht unweit davon sitzend - fühlen sich genervt..." - Aus dem Live-Ticker vom Heimspiel gegen Pfullendorf (ksv-hessen.de, 06.09.2009)

Der KSV-Fan an sich dürfte dieser Tage ein bisschen unruhiger schlafen. Schließlich gastiert am morgigen Samstag nicht irgendwer im Auestadion (Anpfiff: 14 Uhr), sondern mit Bayern Alzenau ein vermeintlich Kleiner der Fußball-Regionalliga. Und wenn es bisher für die Anhänger des KSV Hessen Kassel Grund zur Sorge gab, dann war er im schlechten Abschneiden der Löwen gegen die Teams aus den Niederungen zu suchen: 2:2 gegen den Tabellenletzten Darmstadt, 2:2 gegen die zweite Mannschaft des Karlsruher SC, die Drittletzter ist - und nun sogar 1:3 gegen den 1. FC Bamberg, der vor der Begegnung gegen Kassel Tabellenvorletzter war. So gesehen herrscht höchste Alarmstufe: Alzenau ist Tabellenvierzehnter und hat bisher nur sieben Punkte. - HNA-Bericht vom 01.10.2009

Am Sonnabend, 10.10. nimmt der FC St. Pauli an einem Blitzturnier im Baunatal teil. Das Turnier startet um 14 Uhr und findet im Auestadion Kassel statt. Weitere Informationen erhaltet Ihr auf der Homepage des KSV Baunatal. - Quelle: http://www.fcstpauli.com, Oktober 2009

Der KSV Hessen Kassel ist auch ein Traditionsverein mit Kult-Status, der eigentlich in die zweite Liga gehört. Am meisten verbinde ich aber mit Kassel Michael Mason, der ja auch mal bei St. Pauli gespielt hat. Er ist ein guter Freund von mir. - St.-Pauli-Trainer Holger Stanislawski vor dem Blitzturnier in Kassel im HNA-Interview (08.10.2009)

Im Abendblatt spricht der Trainer über das Blitzturnier in Baunatal (heute ab 14.45): „Die beiden halben Spiele sind gut für den Rhythmus. Wir brauchen in der freien Woche so eine Belastung. Wir werden taktisch das ein oder andere ausprobieren und den Spielern, die in dieser Saison noch nicht so häufig auf dem Platz standen, Spielpraxis geben. Die Ergebnisse sind mir völlig wurscht. Allerdings ist die Anreise etwas mühsam und wir werden wohl das Spiel der Nationalmannschaft verpassen. Aber das Turnier ist schon lange abgemacht.“ - Holger Stanislawski im Hamburger Abendblatt vom 10.10.2009

Der KSV-Boss betonte, die Krise mit dem aktuellen Team und Trainer durchstehen zu wollen. - hr-text vom 03.11.2009

In den oberen Ligen wird sich nie einer outen. Nur mal ein Beispiel: Ich habe – eine Jugendsünde – eine Lilie auf dem Oberarm tätowiert. Es ist unfassbar, was ich mir deshalb anhören muss, wenn ich mal im Auestadion bin. Wenn ich mir dann vorstelle, was passiert, wenn sich einer outet und dann da auf dem Rasen wälzt... - Carsten Lakies in einem HNA-Interview über Homosexualität im Fußball (20.11.2009)

"Das war die häßliche Fratze des Fußballs, die wir hier am Ende des Spiels Darmstadt 98 gegen Hessen Kassel gesehen haben, aber es sei auch erlaubt, Kritik anzumerken in Sachen Schiedsrichteransetzung. Da hätte man sich gerne einen souveränen Schiedsrichter gewünscht und einen sportlichen Ausgang dieser Partie." - Werner Damm in seiner Moderation im hr nach dem Spiel. Zuvor sah man, wie Fans von Darmstadt 98 die Polizei attackierten und verletzten. (12.12.2009)

Noch vor wenigen Wochen waren die Hessen für Scharinger der schärfste Rivale. Dementsprechend warnt er davor, zu früh in Feierlaune zu verfallen. "Das wird ganz schwer, weil Kassel eine überragende Offensive hat." Besonders angetan ist Scharinger von Thorsten Bauer. Dass der Torjäger künftig das VfR-Trikot trägt, schließt Scharinger aber mittlerweile aus, weil "wir ihn niemals bezahlen könnten". Denn auch im Aufstiegsfall wird Aalen seinen Kader nur mit "unbekannten, jungen Spielern verstärken", so der Coach. - Kicker.de vom 06.05.2010

Immerhin gibt es erste Signale, dass Kapitän Enrico Gaede in Kassel bleibt. Zumindest schließt er nicht aus, dass er auch weiterhin für den KSV spielt. „Fakt ist, dass ich mich in Kassel wohlfühle“, sagte er nach dem Hessenpokal-Finale in Fulda. Da vergaß er im Anschluss an die Niederlage gegen Offenbach auch nicht, auf die einwandfreie Unterstützung der Löwen-Fans hinzuweisen. „Wir hatten heute nicht nur die bessere Mannschaft, sondern wir hatten auch die besseren Fans.“ - HNA-Bericht vom 12.05.2010

Gaede aber bleibt. „Ich fühle mich wohl hier, es passt alles im Verein und im Umfeld. Deshalb war es mir wichtig, längerfristig zu planen“, sagt der 28-Jährige, der vor zwei Jahren von den Sportfreunden Siegen nach Kassel kam. Trainer Mirko Dickhaut erklärte: „Das ist eine Vertragsverlängerung mit Signalwirkung. Enrico ist als Kapitän ein Fixpunkt der Mannschaft.“ - HNA-Bericht vom 20.05.2010

Der verpasste Drittliga-Aufstieg der Löwen hat sich auch beim Kassensturz bemerkbar gemacht: Laut Vorstandsmitglied Klaus Schüttler hat der Jahresbericht von 2009 ein Defizit von rund 250.000 Euro aufgewiesen. Demzufolge geht der KSV mit einer vorsichtigen Etatplanung in Höhe von zwei Millionen Euro in die kommende Saison. In der nächsten Spielzeit sollen Mehreinnahmen durch die dann eröffnete neue Haupttribüne und zwei Freundschaftsspiele gegen Bundesligisten reingeholt werden, um das entstandene Etatloch auszugleichen. - HNA-Bericht vom 27.05.2010

„Ja, das heißt dann, dass ich einige Schritte zurücktrete”, bestätigte Rose nach der Versammlung, „das Sagen wird der neue Mann haben. Dafür wird er bezahlt.“ Ist das vielleicht sogar das Ende der Ära Rose beim KSV? „Das nicht. Aber sie verändert sich stark“, lautet die Antwort. Ganz zurückziehen will sich der Gleisbau-Unternehmer, der seit dem Neubeginn vor zwölf Jahren dabei ist, nicht. Dafür liegen ihm die Löwen viel zu sehr am Herzen. „Ich werde dabeibleiben. Ob im Vorstand oder im Aufsichtsrat, das wird sich zeigen“, erklärte er. - HNA-Bericht vom 28.05.2010

Dieses Jahr haben wir alles mitgenommen, was wir zuletzt nicht hatten. Verletzungen, schwächere Leistungen von eigentlichen Leistungsträgern, Sperren, Fehlentscheidungen. Wirklich alles. Und an mir sieht man das ganz deutlich. Die Trefferquote und die Art Fußballzuspielen, da passte nichts. Ich war ja kein Vollstrecker mehr, sondern Vorbereiter. Das war überwiegend Arbeit. Deshalb stehe ich für die Mannschaft: Viel Aufwand, wenig Ertrag. - Thorsten Bauer im HNA-Interview vom 28.05.2010

Der KSV gab am Mittwoch außerdem bekannt, dass er in Kürze den einen oder anderen Neuzugang vorstellen will. - hr-text vom 10.06.2010