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Ein
Japaner für den KSV
Ein Japaner
ist der dritte Neuzugang des KSV Hessen Kassel:
Ken Asaeda wechselt vom Drittligisten Wuppertaler
SV zu dem nordhessischen Fußball-Regionalligisten.
Der 26-Jährige
spielt im defensiven Mittelfeld und kam in
der abgelaufenen Saison auf 24 Einsätze,
in denen er zwei Tore erzielte. Zuvor war
er bei Viktoria Aschaffenburg, Fortuna Düsseldorf
und Waldhof Mannheim beschäftigt.
In Mannheim
ist der Deutsch-Japaner auch geboren, bei
Waldhof hat er das Fußballspielen gelernt.
„Meine Eltern leben seit 30 Jahren in
Deutschland. Ich habe eine deutsche Mentalität“,
sagt er. Asaeda ist ein Defensiv-Allrounder
mit der nötigen Aggressivität, Disziplin
und Zweikampfstärke. „Emotional
und ein bisschen hitzköpfig“, wie
er meint. Ein Spielertyp, den der KSV für
die kommende Saison gesucht hat.
„Durch
seinen Einsatz kann er eine Mannschaft mitreißen,
ein Spiel drehen“, schwärmt Vorstandschef
Jens Rose von dem Neuzugang.
Der KSV
wollte den 1,71 Meter großen Rechtsfuß
bereits vergangenes Jahr verpflichten. Es
scheiterte an der sportlichen Perspektive,
die ihm der Drittligist Wuppertaler SV bot.
Am Saisonende folgte jedoch mit den Wuppertalern
der Abstieg. „Dieses negative Erlebnis
will ich mit einem Aufstieg ausgleichen“,
sagt der 26-Jährige.
Deswegen
schlug er Angebote von einem Drittligisten
und weiteren Regionalligisten aus und entschied
sich für Kassel. „Der KSV bietet
gute sportliche Perspektiven, er will in die
dritte Liga. Außerdem ist er eine der
attraktivsten Adressen in der Regionalliga“,
erläutert Asaeda, der auch schon für
Viktoria Aschaffenburg, Fortuna Düsseldorf
und Waldhof Mannheim spielte.
Ein weiterer
Grund für seinen Wechsel sei das Kasseler
Publikum. „Es macht schon was aus, ob
du vor 500 oder 5000 Zuschauern spielst.“
Was ihn im Auestadion erwartet, weiß
der 26-Jährige aus seiner Zeit bei Viktoria
Aschaffenburg. In der Saison 2008/2009 bejubelten
4000 Zuschauer einen 4:0-Sieg der Löwen.
KSV-Trainer
Mirko Dickhaut erinnert sich: „Ken hat
uns damals schon das Leben schwer gemacht.“
Allmählich nimmt der neue Löwen-Kader
feste Formen an. Denn neben Asaeda hat ein
weiterer Mittelfeldakteur für die kommende
Spielzeit zugesagt: René Ochs hat über
das Pfingstwochenende seinen Vertrag beim
KSV verlängert um ein weiteres Jahr.
Der Außenspieler geht damit in seine
dritte Saison bei den Löwen.
mac (HNA-Sportredaktion,
26.05.2010)
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