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Torhüter
wechselte trotz Zusage - Dickhaut: "Schlechter
Stil"
Kassel. Der
überraschende Abgang von Tobias Wolf
zu den Offenbacher Kickers hat beim Fußball-Regionallisten
KSV Hessen Kassel für großen Unmut
gesorgt.
Trainer Mirko
Dickhaut hat Konsequenzen gezogen und den
Torhüter mit sofortiger Wirkung freigestellt.
Wolf nimmt nicht mehr am Training teil und
wird am Samstag beim Spiel gegen Wehen-Wiesbaden
II (14 Uhr, Auestadion) auch nicht mehr im
Kader stehen. Wolf hatte zuvor dem KSV eine
Zusage gegeben und dies per Handschlag mit
dem Trainer bestätigt.
Dickhaut
betont deshalb ausdrücklich: "Es
geht nicht darum, einem Spieler Steine in
den Weg zu legen, wenn der ein Angebot eines
höherklassigen Vereins hat. Aber das
hier ist einfach schlechter Stil. Darauf müssen
wir reagieren, um glaubwürdig zu bleiben."
Dickhaut hatte im Vorfeld mehrere Gespräche
mit Wolf und dessen Berater. Am vergangenen
Freitag sei es in der Kabine zum erwähnten
Handschlag und den Worten "Ich bleibe"
gekommen. Wolf nahm den fertigen Vertrag zur
Prüfung mit nach Hause.
Sonntag
dann erfuhr Dickhaut am Telefon durch den
Berater, dass Wolf sich anders entschieden
habe. "Ich hätte mir gewünscht,
dass Wolf mit mir spricht und versucht, die
Sache zu klären", sagt Dickhaut.
Am Samstag wird Dennis Lamczyk das Tor hüten,
Pascal Formann sitzt auf der Bank. Ein Fragezeichen
steht hinter dem Einsatz von Thomas Brechler.
Der Stürmer
hatte sich beim Kreispokalsieg gegen Hertingshausen
das Knie verletzt. Möglicherweise ist
das Innenband beschädigt."
HNA-Sportredaktion,
19.05.2010
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