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Signale
vom Kapitän
Fulda/Kassel.
Gestern noch Pokal-Höhepunkt, am Wochenende
schon wieder Liga-Alltag: Am Samstag tritt
der KSV Hessen Kassel am drittletzten Spieltag
der Regionalliga bei den Stuttgarter Kickers
an (14 Uhr, Gazi-Stadion). Es wird das Treffen
der Remis-Könige. Kassel spielte 13-mal
Unentschieden, die Kickers sogar schon 14-mal.
Wichtiger
als die Schlussphase einer sportlich nun endgültig
wertlosen Saison ist nun aber die Planung
der Zukunft. „Es wird jetzt richtig
losgehen“, kündigte Klubchef Jens
Rose an, der vor allem auf schnelle Einigungen
mit den Leistungsträgern hofft.
Immerhin
gibt es erste Signale, dass Kapitän Enrico
Gaede in Kassel bleibt. Zumindest schließt
er nicht aus, dass er auch weiterhin für
den KSV spielt. „Fakt ist, dass ich
mich in Kassel wohlfühle“, sagte
er nach dem Hessenpokal-Finale in Fulda. Da
vergaß er im Anschluss an die Niederlage
gegen Offenbach auch nicht, auf die einwandfreie
Unterstützung der Löwen-Fans hinzuweisen.
„Wir hatten heute nicht nur die bessere
Mannschaft, sondern wir hatten auch die besseren
Fans.“ Auch dies ein Punkt, der Gaede
vom Bleiben überzeugen könnte. Rose
jedenfalls ist zuversichtlich, „dass
wir das schnell unter Dach und Fach bringen
können“.
Auch Kevin
Wölk, Marcel Stadel, Sebastian Gundelach
oder Rene Ochs gehören zu den Ansprechpartnern.
An Stadel ist allerdings Zweitligist Oberhausen
interessiert.
Neben dem
derzeitigen Kader ist der KSV natürlich
auch auf der Suche nach Neuzugängen.
Erneute Gerüchte über ein Interesse
an Stürmer Tobias Damm, derzeit Wuppertal,
werden von Trainer Mirko Dickhaut dementiert:
„Ich habe ihn seit einem Jahr nicht
gesprochen.“ Im Blickfeld der Löwen
ist dafür Jarek Matys vom Nachbarn Baunatal,
der nach dem feststehenden Abgang von Dennis
Tornieporth eine Alternative für die
Flügel wäre. Verstärkung sucht
der KSV für jeden Mannschaftsteil. Auch
ein dritter Stürmer soll kommen.
frz/hag (HNA-Sportredaktion,
12.05.2010)
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