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Duell
der Löwen abgesagt
Kassel. Mit
zwei Heimspielen ins neue Fußball-Jahr
starten, mit zwei Heimsiegen in den Aufstiegskampf
eingreifen - so haben sich das die Fans des
Regionalligisten KSV Hessen Kassel vorgestellt.
Damit aber wird es nichts.
Die Partie der Löwen am Samstag gegen
1860 München II ist abgesagt. Der Platz
im Kasseler Auestadion ist auch nach der Räumung
von Schnee unbespielbar.
Nach einer Platzbegehung
am Donnerstag wurde die Absage frühzeitig
bekanntgegeben. Mirko Dickhaut sieht das mit
einem weinenden und einem lachenden Auge.
„Es wäre schön, endlich mal
wieder um Punkte zu spielen“, sagt der
KSV-Trainer.
Er weiß aber auch:
„Wir haben keinerlei Praxis. Nach dem
Trainingslager haben wir mit Ausnahme des
Spiels in Bielefeld keinmal auf einem Platz
gestanden. Insofern ist es vielleicht ganz
gut, dass der Start verschoben wurde.“
Dickhaut hofft nun natürlich, dass sich
mit Weichen des Schnees die Trainingsbedingungen
für seine Mannschaft langsam verbessern.
Als Erstes begab er sich
gestern auf die Suche nach einem Testspielgegner
für das Wochenende - in der Hoffnung,
jemanden zu finden, der über einen bespielbaren
Untergrund verfügt. Außerdem besteht
die Hoffnung, dass in der kommenden Woche
endlich wieder auf Kunstrasen in der Nordstadt
trainiert werden kann.
Bis dahin wird weiter zwischen
Kickerhalle, Fitnessstudio und Aue gependelt.
Der Spielplan der Regionalliga wird so gleich
zum Auftakt kräftig durcheinandergewirbelt.
Auch die Partien in Bamberg, Reutlingen und
Alzenau - wie die des KSV allesamt Begegnungen
des im Dezember ausgefallenen 18. Spieltags
- sind gestern schon abgesagt worden. Ein
neuer Termin steht noch nicht fest.
Lediglich die Partie von
Spitzenreiter Aalen gegen Weiden wird wohl
stattfinden. Ob es in der kommenden Woche,
wenn die Kasseler den SSV Ulm empfangen wollen,
besser aussieht, steht noch in den Sternen.
Auch Busch fällt aus Unterdessen muss
Trainer Dickhaut neben Michael Zepek einige
Zeit auf einen weiteren Akteur verzichten.
Mittelfeldspieler Sebastian Busch fällt
mit einer Knieverletzung mindestens vier Wochen
aus.
Von Frank Ziemke (HNA-Sportredaktion,
18.02.2010) |