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Alternative
für die Außenbahn
Kassel. Den
Fußballverein hat Danijel Gataric mit
seinen 23 Jahren bereits oft gewechselt. Aber
noch nie ohne seinen Zwillingsbruder Dalibor.
Bei Regionalligist KSV Hessen
Kassel – der siebte Klub, bei dem der
gebürtige Bosnier mit deutschem Pass
seit einigen Tagen unter Vertrag steht –
muss sich Danijel Gataric erstmals allein
durchsetzen. Denn seinen Bruder zog es von
Wormatia Worms, dem Tabellenletzten der Regionalliga
West zum Spitzenreiter SF Lotte. Danijel hingegen
wollte sein Glück in Kassel suchen.
„Worms plant für
die Oberliga und wollte den Spielern, die
höher hinaus wollen, keine Steine in
den Weg legen. Ich wollte zu einem ambitionierten
Verein, der professionell arbeitet. Das habe
ich hier gefunden. Der KSV Hessen besitzt
viel Qualität“, erklärt Gataric
den Grund seines Wechsels.
Ursprünglich wollte
der KSV in der Winterpause keinen weiteren
Spieler mehr holen. „Doch bei Danijel
stimmte das Gesamtpaket. Er wollte Worms verlassen
und kam uns finanziell entgegen“, sagt
KSV-Trainer Mirko Dickhaut. Nun soll sich
der 23-Jährige in der Rückrunde
beweisen, damit sein Kontrakt, der am 30.
Juni diesen Jahres ausläuft, verlängert
wird.
Den ersten Schritt hat Gataric,
der zurzeit im Düsseldorfer Hof wohnt
und auf Wohnungssuche ist, bereits gemacht.
Im Trainingslager in Belek überzeugte
er seinen Coach. Dickhaut: „Er ist ein
Offensiv-Allrounder und eine gute Alternative
auf den Außenbahnen.“ Dort fühlt
sich der 23-Jährige auch am wohlsten.
„Ich schieße beidfüßig
und habe zuletzt immer im linken oder rechten
Mittelfeld gespielt“, sagt Gataric,
der zurzeit ein Fernstudium im Bereich Sport-
und Fußballmanagement macht.
Bei Rot-Weiß Oberhausen,
dem FSV Ludwigshafen/Oggersheim und zuletzt
in Worms brachte es Gataric auf insgesamt
75 Regionalliga-Einsätze, in denen er
neun Tore erzielte. 42 Oberliga-Partien für
die Reserve des 1. FC Köln kamen hinzu.
Zudem bestritt er für Oberhausen zwei
Zweitliga-Spiele.
mac (HNA-Sportredaktion,
09.02.2010)
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