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Regionalliga Süd, Saison 2009/10
Presse

Das Pech geht um

Beim Fußball-Regionalligisten greift derzeit gleich in doppelter Hinsicht das Rotationsprinzip: Trainer Mirko Dickhaut setzt mal diesen Spieler auf die Bank, mal jenen. Zeitgleich geht aber auch das Verletzungspech um: Kaum ist der eine wieder fit, erwischt es den nächsten.

Seit dem vergangenen Wochenende fällt Mittelfeldspieler Sebastian Busch aus - Meniskusschaden. Operation. Drei Wochen Pause. Dickhaut sagt schon: "Ich hoffe, dass der Fluch bald vorbei ist."

Alles begann schon vor dem ersten Spieltag: Die Mittelfeldspieler Dennis Tornieporth und Kevin Wölk gingen angeschlagen in die erste Partie bei 1860 München II (3:3). Für Tornieporth verlief die gesamte Vorbereitung nicht ideal - wegen einer Knieverletzung, die er sich am Ende der vergangenen Saison zuzog. Wölk erlitt kurz vor Saisonstart einen Zehenbruch. Beide kamen zwar zum Einsatz, waren aber gehandicapt.

Als auch sie wieder richtig ins Rollen kamen, ereilte Neuzugang Markus Unger das Pech: Bei seiner Heimpremiere am sechsten Spieltag gegen Pfullendorf (5:2) wurde er zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt - 20 Minuten später musste er schon wieder ausgewechselt werden: Verletzung des Innenbandes - Pause.

Eine Partie später war Michael Zepek nicht gerade mit der Extra-Portion Glück ausgestattet: In der 90. Minute erlitt er gegen Karlsruhe II (2:2) nach einer unglücklichen Aktion einen Bänderriss - eine Woche Pause.

Er fehlte in jener Begegnung des achten Spieltages gegen Eintracht Frankfurt II (1:0), in der sich Florian Heussner einen Nasenbeinbruch zuzog. Auch er musste eine Woche pausieren. Zwischendurch fiel auch noch Christoph Keim wegen Problemen mit der Wade aus, Mentor Latifi fühlte sich zudem nicht fit. Und nun die Sache mit Busch. "Mehr Verletzte kann ich nicht gebrauchen", sagt Dickhaut.

Auffällig ist, dass die Verletzungen allesamt mit viel Pech zu begründen sind - und nicht mit mangelnder Fitness. Erst in der vergangenen Woche machte der KSV entsprechende Tests. Die Ergebnisse: sehr gut.

Von Florian Hagemann (HNA-Sportredaktion, 13.10.2009)