Tore:
0:1 Gaede (16.), 0:2 Bauer (34.),
0:3 Lenz (37.), 0:4 Lenz (42.), 0:5 Habib
(51.), 0:6 Keim (62.), 0:7 Habib (65.), 0:8
Wölk (69., Foulelfmeter), 0:9 Stadel
(75., Handelfmeter), 0:10 Ochs (80.), 0:11
Möller (89.) |
Rückkehrer
Stadel trifft zum 9:0
Mit einem
11:0 (4:0) beim Kreisoberligisten TSG Wellerode
zog Fußball-Regionalligist KSV Hessen
Kassel in die zweite Runde des Kreispokals
ein. Das Ergebnis allerdings geriet fast zur
Nebensache, denn der emotionale Höhepunkt
hatte mit dem Ausgang des Spiels nichts zu
tun: In der 60. Minute wechselte KSV-Trainer
Mirko Dickhaut Verteidiger Marcel Stadel ein,
der Anfang des Jahres an Diabetes erkrankt
war. Nun absolvierte er sein erstes Pflichtspiel
2009 - und er erzielte prompt das Tor zum
0:9. In der 75. Minute verwandelte der 22-Jährige
einen Handelfmeter. Nicht nur die Kollegen
freuten sich mit ihm.
Ansonsten lief alles wie
erwartet ab: Die fast in Bestbesetzung angetretenen
Löwen bestimmten die Partie und schossen
Tor um Tor, wobei zum 0:1 einer traf, der
in der Liga so seine Probleme hat mit dem
Toreschießen: Enrico Gaede sorgte in
der 16. Minute mit einem Flachschuss für
die Führung. Dann war allerdings der
zur Stelle, der immer trifft: Thorsten Bauer.
In der Pause wurde er ausgewechselt und geschont
für die nächste Aufgabe in der Liga
am Wochenende gegen Großbardorf. Trotzdem
blieb der KSV weiter gefährlich.
HNA-Sportredaktion,
17.03.2009 |