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Regionalliga Süd, Saison 2007/08
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"Eigentlich wollte er gar keinen Fußball mehr spielen. Zu enttäuscht war Michael Mason zuletzt im Trikot des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. "Es war ein Schlüsselerlebnis, das mich zum Aufhören bewegte. Als Mirko Dickhaut und ich uns im Auestadion lange warmliefen, um dann nach drei Einwechslungen doch wie Schuljungen auf der Bank Platz nehmen zu müssen, hatte ich genug", erzählt der 36-Jährige heute." - HNA, 16.07.2007

"Wir sind Berlin ein Stückchen nähergekommen." - Matthias Hamann nach dem 4:1-Sieg seiner Mannschaft im Kreispokal beim OSC Vellmar (HNA, 17.07.2007)

"Natürlich wäre es mir eine Ehre, Präsident des KSV Hessen Kassel zu werden, aber ich sehe keine Möglichkeit, das zeitlich zu schaffen." - Mehmet E. Göker (HNA, 20.07.2007)

"Allmählich kann ich auf meiner Autogrammkarte in meinem letzten Jahr den Titel Kreispokalsieger drucken lassen." - Olli Adler nach dem 8:0-Sieg im Kreispokal-Halbfinale gegen Olympia Kassel (31.07.2007)

"3:8? Ich weiß nichts von einem 3:8" - Matthias Hamann in einem HNA-Bericht über das anstehende Heimspiel gegen den TSV 1860 München II, als er auf die 3:8-Niederlage im Heimspiel am 34. Spieltag der letzten Saison gegen 1860 angesprochen wird. (HNA, 09.08.2007)

"Sie haben keinen Grund als Aufsteiger offen zu spielen. Sie spielen sehr diszipliniert aus der Tiefe und sind gefährlich bei Kontern, weil sie zwei gute Stürmer haben, die beide sehr robust und torgefährlich sind und sie laufen, laufen, laufen." - Unterhachings Trainer Werner Lorant auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Auestadion auf die Frage, auf was bei Hessen Kassel zu achten ist (22.08.2007).

"Das ist normal in Kassel. In dem Jahr, wo ich Meister geworden bin mit Aschaffenburg, waren da 15.000 bei dem Spiel. Das war ein ganz heißes Spiel. Da habe ich zwar 3:2 gewonnen, das war aber ein ganz heißes Spiel. Aber da waren auch mit Bommer und Christian Hock Spieler bei mir auf dem Platz, das war schon fast eine Erstliga-Mannschaft. Aber ich weiß was da los ist. Kassel ist immer ein Fußballpflaster gewesen, auch früher und es ist auch gut so, dass sie wieder in der Regionalliga spielen für die Region und die Stadt Kassel. Es ist der einzige Verein, weit und breit nichts drum herum, die nächsten sind Dortmund, Hannover, Frankfurt. Also ist da was los. Und sie haben wieder einen guten Werdegang. Sie waren ja mal ganz unten und haben sich wieder hoch gearbeitet. Da muss man aufpassen, das ist eine Mannschaft, die arbeitet. Das muss man wissen." - Unterhachings Trainer Werner Lorant auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Auestadion auf die Anmerkung, dass der KSV bei dem Spiel 8.000 Zuschauer im Rücken haben wird (22.08.2007).

Thorsten Bauer dagegen war sauer auf einige Fans. "Jetzt feiern uns die gleichen Leute, die uns während des Spiels angepöbelt haben", sagte der Torjäger unmittelbar nach dem Happy End. - Aus dem Spielbericht der HNA zu dem Spiel KSV - Unterhaching. Ergebnis: 2:2 (26.08.2007).

Der Bus der Unterhachinger parkt um 12.47 Uhr vor dem Auestadion. Um 12.48 Uhr wissen alle, dass er der ist, für den ihn alle halten: Werner Lorant. Als ein paar Fans aus der Menge auf dem Vorplatz Pfui rufen, dreht sich der Mann, der soeben dem Bus entstiegen ist, um und fragt: "Seid ihr blöd, oder was?" - HNA-Sportredaktion, 26.08.2007

"Man muss als Trainer immer wissen, wann man seinen Joker zieht" - Matthias Hamann nach dem Spiel gegen Elversberg in Anspielung auf das 2:0 durch Serdar Bayrak kurz nach seiner Einwechslung. (08.09.2007)

"Am Anfang meiner Amtszeit hieß es, dass wir als Verein in Vorleistung gehen müssten, da in den vorherigen Jahren viel Kredit verspielt wurde. Diese Einstellung kann ich durchaus nachvollziehen. Aber seit Juli 2005 geht es stetig nach oben, und zwar sportlich wie wirtschaftlich. Wir haben den Aufstieg geschafft, die Klasse gehalten, Sponsoren dazugewonnen, das Stadion wird modernisiert, den Etat gegenüber 2005 nahezu verdreifacht. Jetzt sind die Menschen und Fans in Nordhessen an der Reihe zu ihrem Verein zu stehen und Identifikation zu zeigen." - Matthias Hamann auf die Frage: Was muss Ihrer Meinung nach passieren, damit der Funke auf das noch unerschlossene Zuschauerpotential überspringt und noch mehr Zuschauer ins Stadion kommen? (ksv-hessen.de, 29.09.2007)

Kassel heute eine Klasse besser und verdienter Sieger (auch in dieser Höhe). Aber egal, die Sonne scheint und der Jahn ist weiter Spitzenreiter.......... Servus aus Kassel - Aus dem Liveticker der offiziellen Homepage des SSV Jahn Regensburg (http://www.ssv-jahn.de, 22.09.2007)

"Dem Günter und seiner Mannschaft wünsche ich für die nächsten Wochen auch viel Glück und toi, toi, toi. Nicht jeder Gegner in den nächsten Wochen heißt Hessen Kassel." - Matthias Hamann nach dem 4:0-Heimsieg gegen Regensburg auf der Pressekonferenz nach dem Spiel (22.09.2007).

Parierte nach der Pause zweimal klasse und machte auch bei der Humba keine Fehler. - Die HNA über Oliver Adler (23.09.2007)

"Ohne den Pfullendorfern zu nahe zu treten, aber von einer Mannschaft, die bisher in der ganzen Saison erst sechs Tore erzielt hat, gleich fünf Treffer zu bekommen, sagt viel aus. Es ging bei uns drunter und drüber, es hat nichts gepasst." - Matthias Hamann nach der 2:5-Niederlage beim SC Pfullendorf (HNA, 30.09.2007)

"Es fehlt jemand, der den Überblick behält und die Truppe antreibt." - Matthias Hamann im HNA-Interview vom 23.10.2007

"... Arne Schmidt, immer ein solider Spieler. Heute haben sie ihn sogar noch zum Kapitän gemacht, als der Denis raus ist, weil der Arne ein solider, schnörkelloser Typ ist. Und der wollte die Binde dann auch nicht mehr weiter geben. Das gibt wieder einen Einstand für die Mannschaft und deswegen haben sie ihm wahrscheinlich die Binde weitergereicht." - Matthias Hamann auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen den KSC am 03.11.2007.

„Ich beobachte ihn. Es wäre sträflich, das nicht zu tun.“ - Bruno Labbadia, Trainer der SpVgg Greuther Fürth, in der Bild-Zeitung zum Thema Thorsten Bauer (November 2007)

„Wir haben eine Summe festgelegt. Und ich weiß nicht, ob jemand 25 Millionen für Bauer zahlen wird.“ - Matthias Hamann, Trainer des KSV Hessen Kassel, in der HNA zum Thema Thorsten Bauer (19.11.2007)

"Ein gut gelaunter Matthias Hamann analysierte mit einigem Augenzwinkern die gute Leistung seiner Schützlinge und konnte sich eine kleine Spitze in Richtung seines Trainerkollegen Edgar Schmitt nicht verkneifen. „Ich hoffe, wir sehen uns 2008 in der neuen dritten Bundesliga wieder.“ Ein Raunen ging durch das Aalener Vip-Forum." - HNA-Bericht vom Auswärtssieg in Aalen (03.12.2007).

"Als dann endlich das 3:2 für uns fällt, glaube ich nicht, dass irgend einer im Stadion noch daran geglaubt hätte, dass wir uns dieses Ding noch nehmen lassen. Aber dann gibt es eben ein Phantom in Kassel. Ich kann dieses Phänomen nicht erklären, aber es ist einfach ein Wahnsinn, was dieser Mensch leistet für diesen Verein und welche Torqualität er an den Tag legt." - Reutlingens Trainer Peter Starzmann auf der Pressekonferenz über den doppelten Torschützen Thorsten Bauer (15.12.07)

"Bereits in der Regionalliga ist so etwas häufiger passiert. Zum Beispiel wurden wir in Kassel von 1500 alkoholisierten Fans empfangen, die "Scheiß Millionäre" skandiert haben, dabei hatten wir damals außer Zsolt Löw noch keinen Spieler, den wir aus der Ersten oder Zweiten Liga verpflichtet haben. Sich mit so etwas zu beschäftigen macht keinen Sinn." - Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick auf die Frage: Dietmar Hopp muss sich von gegnerischen Fans mit "Scheiß SAP!" beleidigen lassen. Geht es Ihnen ähnlich? (Quelle: SPOX.com, März 2008)

"Eine Geschichte zum Schmunzeln - wenn auch vielleicht nicht für den Betroffenen. Dreimal forderte der Stadionsprecher im Auestadion während des Spiels KSV gegen Kickers Stuttgart den Besitzer des Wagens mit der Kfz-Nummer KS - W 8920 auf, sein Auto aus dem Halteverbot zu entfernen. Vergeblich. So wurde der Golf, der auf den Gleisen der Straßenbahn-Wendeschleife stand, abgeschleppt. Was die Polizei nicht wusste: Das Auto gehört KSV-Spieler Jan Fießer (21), der zur selben Zeit auf dem Rasen seinen Mann stand. Mit dem Straßenbahnunfall ein paar Meter weiter hatte die Aktion übrigens nichts zu tun." - HNA vom 25.03.2008

"Wir haben gewonnen, also war der Platz überragend." - Daniel Beyer auf die Frage im Interview des HR-fernsehen: "In den letzten Spielen habt ihr und der Trainer mit dem Platz ein bisschen gehadert, das Kombinationsspiel hat darunter gelitten. Wie war es heute?" (19.04.2008)

"Gefahr 4: Torschützenkönig Thorsten Bauer kassiert die fünfte Gelbe Karte und fehlt bei der Flutlichtpremiere. - Dem hat Trainer Matthias Hamann auf unübliche Art und Weise vorgebeugt. Er hat nämlich ein Wette laufen mit dem Stürmer. Schafft Thorsten Bauer es, bis Saisonende ohne weitere Verwarnung wegen Meckerns auszukommen, spendet der Trainer 100 Euro in die Mannschaftskasse. Ansonsten muss Bauer zahlen - wenn auch nicht ganz so viel. Also gilt für den Fußballgott: Immer schön den Mund halten, sonst wird es nicht nur bitter, sondern auch teuer." - HNA (24.04.2008)

Am Freitag jedoch musste auch Hamann hilflos mit ansehen, wie seine Spieler absolut wehrlos untergingen und wohl schon die Chance auf den Aufstieg in die Dritte Liga verspielten. Jens Rose war telefonisch während des Spiels informiert worden und erklärte: "Meine Entscheidung war im Grunde schon nach 20 Minuten klar." Sein Hauptvorwurf an Hamann: "Zwischen den Ankündigungen und dem, was dann passiert, liegen Welten. In der Zeitung lese ich, wir holen da drei Punkte - und dann kriegen wir das Fell über die Ohren gezogen. Das hat mich unheimlich geärgert." Offenbar sei es Hamann nicht mehr gelungen, sein Selbstbewusstsein auf die Mannschaft zu übertragen. Immer dann, wenn der Trainer versucht habe, sie stark zu reden, habe das Team versagt. (HNA-Bericht über die Trainerentlassung, 10.05.2008)

"Ich werde nach Köln ziehen und dort ab 31. Mai meinen Fußball-Lehrer machen. Deshalb wird es sicher vorerst nichts mit einem neuen Verein. In der Zeit mache ich auch ein Praktikum beim FC Bayern." - Matthias Hamann auf die Frage, wie es jetzt bei ihm weiter geht. (HNA, 12.05.2008)

Dickhaut sagte in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung: „Der KSV ist mein Verein. Wenn er Hilfe braucht, bin ich da." Eine Vertragslaufzeit wurde nicht vereinbart. Erstes Ziel des neuen Trainers ist es, die beiden letzten Spiele der Saison ordentlich zu bestreiten: „Ein 3:8 wie im letzten Spiel der vergangenen Saison gegen das zweite Team vom TSV München 1860 darf es nicht nochmal geben." (HNA-Bericht "Mit Dickhaut in die neue Saison" vom 20.05.2008)

"Tabellarisch belanglos war das Aufeinandertreffen von Oggersheim und Hessen Kassel. Doch für den in der bisherigen Saison überforderten FSV gab's noch einmal ein Erfolgserlebnis: Das 1:0 war der erste Heimsieg der Saison, der zweite Sieg seit dem Aufstieg überhaupt." - Kicker.de, 24.05.2008

Bis auf die Knochen blamierte sich der KSV Hessen Kassel beim abgeschlagenen Schlusslicht FSV Oggersheim. Nach verpasster Qualifikation für die 3. Liga hatte Kassels neuer Trainer Mirko Dickhaut an die Ehre seiner Spieler appelliert, doch er wurde enttäuscht: Mit 0:1 gaben sich die Nordhessen geschlagen und bescherten den Ludwigshafenern damit den ersten Heimsieg der Saison. (hr-online.de, 24.05.2008)

Der Hauptsponsor, der den Vertrag mit den Löwen gerade um zwei Jahre verlängert hat, will aber auch Lage und Perspektive beim KSV auf Herz und Nieren prüfen. Angefangen bei der Mannschaft auf und neben dem Feld, bei bestehenden Finanzen und Verträgen, und vor allem auch bei den Möglichkeiten. Denn Göker wäre nicht Göker, wenn ihm nicht Großes vorschweben würde. "Die Perspektive muss in den nächsten fünf Jahren 2. Bundesliga und ein Etat von 6 Millionen Euro sein." - HNA, 02.06.2008

"Wir brauchen einen Vorstand mit finanzstarkem Hintergrund und großem Sportbewusstsein." So begründet Jens Rose den Vorschlag an die Mitglieder. "Nur mit einem wie Göker können wir angreifen", sagt Rose. - HNA, 02.06.2008

So habe seine Mutter in dieser Woche zwei üble Briefe mit Hakenkreuzschmierereien erhalten. Göker: „Das reicht. Ich habe mich deswegen dazu entschieden, für kein Amt beim KSV mehr zur Verfügung zu stehen." - HNA, 17.06.2008

Ein Gerücht, das Bauer mit Humor dementiert. Gerade aus dem USA-Urlaub zurückgekehrt, erklärt er gegenüber unserer Zeitung: "Wir sind in Hamburg zwischengelandet und ich habe einen Vertrag unterschrieben. Aber als ich in Kassel war, haben die Bayern angerufen, und ich bin ins Grübeln gekommen." - HNA-Bericht über das Gerücht, dass St. Pauli an Bauer interessiert sei (23.06.08)

"Am Montag vergangener Woche, unmittelbar vor der Jahreshauptversammlung, zog der Unternehmer Mehmet Göker seine Zusage zurück, den Klub als neuer Vorstand anzuführen. Die Beweggründe waren eklatant: Zuletzt sei der 29-jährige Türke zunehmend übel beschimpft worden, seine Familie hätten per Post Hakenkreuzschmierereien erreicht. Vorausgesetzt, dies allein war Anlass für das Umdenken, steht fest: Wohl erstmals in der jüngeren deutschen Fußballgeschichte haben Rechtsradikale in einer so entscheidenden Art und Weise die Zukunftspolitik eines Halbprofiklubs beeinflusst." - Kicker, 24.06.2008

"... erklärte Präsident Jens Rose. Dieser ist mangels Alternativen weiter im Amt, genauso wie Mirko Dickhaut als Trainer." - Kicker, 24.06.2008