HOME
News
Regionalliga
Verbandsliga
Vereinsbilanz
Hall of Fame
Spielerarchiv
Trainerarchiv
Saisonarchiv
Auestadion
Hessenlöwe
LINKS
IMPRESSUM

Regionalliga Süd, Saison 2007/08
Presse

Zöpfe für die dritte Liga?

Nach dem Sieg des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel in Regensburg am vergangenen Samstag ist nicht nur Platz zehn wieder in Sichtweite, sondern da sind auch wieder Euphorie und Spaß angesagt statt Skepsis und Unmut. Vier Beispiele:

Die Vorfreude auf die Flutlichtpremiere: Vor der Begegnung des KSV am 2. Mai (Anpfiff: 20.15 Uhr) gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München geht das Licht an. Das neue Flutlicht erstrahlt, und da wollen ganz viele dabei sein. Manager Marc Arnold sprach gestern von über 6000 verkauften Karten, was einen Rekordbesuch für den 2. Mai erahnen lässt. Zum Vergleich: Gegen den FSV Frankfurt waren am Tag vor der Partie genauso viele Tickets vergeben. Damals kamen 11 200 Besucher. Gegen München wird diese Marke wohl übertroffen. Die Haupttribüne ist schon so gut wie ausverkauft. Legt der KSV nun am Samstag gegen Pfullendorf einen Sieg nach und verliert daraufhin nicht in Siegen, ist gegen die Bayern ein ausverkauftes Stadion mit 18 000 Zuschauern keine Utopie.

Der Erfolg der zweiten Mannschaft: Mit dem 3:1 gegen die SG Bad Soden landete das Reserveteam des KSV in der Landesliga bereits den elften Sieg in Folge, der Aufstieg in die Oberliga ist für den neuen Spitzenreiter nun mehr als wahrscheinlich. Die Spieler, die in der Regionalliga-Mannschaft nicht zum Einsatz kommen, sammeln in der Landesliga Spielpraxis und Selbstvertrauen - wie am Sonntag Jan Fießer, Arne Schmidt, Dominik Suslik und Mirko Tanjic.

Die Rückkehr von Erich Strobel: Was den Löwen zuletzt fehlte, war ein dritter Angreifer, der beim Gegner noch einmal für Unruhe sorgen kann. Die Verpflichtung von Andreas Haas sollte Trainer Hamann diese Möglichkeit geben. Pech, dass sich dann Erich Strobel am Fuß verletzte und bisher nicht mitwirken konnte. Doch die Rückkehr des quirligen Stürmers rückt näher. Strobel steckt im Aufbauprogramm. Erstes Ziel: fit sein für 30 Minuten. Er wäre dann der dringend benötigte Einwechselspieler. In zwei Wochen soll es so weit sein.

Die Spekulation um Hamanns Haar: Spätestens seit Christoph Daum ist das mit des Trainers Haar ja eine haarige Angelegenheit. Im Internet-Forum des KSV Hessen gibt es bereits Spekulationen, ob sich Löwen-Trainer Matthias Hamann so lange sein Haar wachsen lässt, bis sein Team das nächste Mal verliert. Die Hoffnung ist: Hamann trägt irgendwann Zopf. Aber der Coach widerspricht: Dass er nicht mehr auf die Glatze setzt, hat mit dem KSV nichts zu tun: „Neue Frau, neue Haare." Lebensgefährtin Silja Tresselt hat ihm zur Frisur geraten, damit er nicht mehr so streng aussieht. Er befolgt das - „so lange, bis die Schnittlauchlocken kommen".

Florian Hagemann und Frank Ziemke (HNA-Sportredaktion, 15.04.2008)