Buhlen um Bauer
Die Kunde machte schnell
die Runde: Die Zweite Liga buhlt um Thorsten
Bauer. Vor allem die Spielvereinigung
Greuther Fürth wirbt offen um Kassels
Torjäger. Trainer Bruno Labbadia
wurde in der Bild-Zeitung zitiert: „Ich
beobachte ihn. Es wäre sträflich,
das nicht zu tun.“ Und der frühere
Trainer von Darmstadt 98 erklärt:
„Er hat meiner Mannschaft das Leben
immer richtig schwer gemacht.“
Beim KSV versuchten am Samstag alle,
schnell den Dampf aus der Angelegenheit
zu nehmen. „Mit mir hat niemand
gesprochen. Deshalb ist das kein Thema“,
sagte KSV-Manager Marc Arnold. Und stellte
klar: „Bauer ist unverkäuflich.“
Damit kommentierte er auch Gerüchte,
wonach auch der SV Wehen-Wiesbaden den
Stürmer bereits zur Winterpause in
die Zweite Liga locken will. Bauers Vertrag
beim KSV läuft bis zum Saisonende.
Der Umworbene selbst gab sich zurückhaltend.
„Mich hat niemand angesprochen,
also mache ich mir keine Gedanken“,
sagte Bauer. Und: „Ich habe in Kassel
Job, Freundin und den Verein, bei dem
ich groß geworden bin.“ Allerdings
gesteht der 30-Jährige auch, dass
der Sprung zu den Profis verlockend wäre.
Matthias Hamann nahm die Abwerbeversuche
humorvoll: „Wir haben eine Summe
festgelegt. Und ich weiß nicht,
ob jemand 25 Millionen für Bauer
zahlen wird.“
Frank Ziemke (HNA-Sportredaktion, 19.11.2007)