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die .autsprecher .aputt
Seit Jahren ist die mobile
Lautsprecheranlage für die Gegengerade
im Auestadion defekt. Mit dem weiteren
Ausbau des Stadions wird die Stadt im
nächsten Frühjahr endlich auch
eine neue Beschallungsanlage für
rund 200 000 Euro einbauen lassen.
„Die Autsprecher ind aputt"
- so würde sich die Feststellung
„die Lautsprecher sind kaputt"
aus der Anlage im Auestadion anhören,
wenn es mal wieder eine Störung gibt.
„Abschalten" riefen genervte
Fußballfans schon im Sommer 2003,
weil der Stadionsprecher wegen eines Defekts
in der Lautsprecheranlage nur bruchstückhaft
zu verstehen war. Ob Mannschaftsaufstellung
oder Toransage - der Ton kommt dermaßen
zerstückelt bei den Zuhörern
an, dass der Sinn der Rede nicht mal mehr
zu erahnen ist.
Vier Jahre später hat sich beim
jüngsten Heimspiel bei der Schalltechnik
nichts geändert. Weder die Stadionansagen
noch die Rede von Kassels Oberbürgermeister
Bertram Hilgen (SPD) waren wegen der Aussetzer
auf der nagelneuen Osttribüne auch
nur andeutungsweise zu verstehen.
Warum es über Jahre nicht möglich
war, ein läppisch anmutendes, für
die Stadionbesucher immer aufs Neue nervendes
Problem zu lösen, ist nicht mehr
nachzuvollziehen. Nach dem Machtwort des
Oberbürgermeisters wurde die Anlage
jetzt aber überprüft und repariert.
Techniker mit im Stadion
Bei zwei Endverstärkern wurde ein
Wärmefehler festgestellt, zudem war
ein Mikrofon defekt, so Stadt-Pressesprecher
Hans-Jürgen Schweinsberg. Obwohl
man überzeugt sei, dass die Anlage
nach der Reparatur künftig verlässlich
funktioniere, gehe man beim nächsten
Heimspiel der KSV-Kicker gegen die Sportfreunde
Siegen am 6. Oktober auf Nummer sicher.
Die Firma Landwehr und Schultz werde für
einen Techniker im Auestadion sorgen,
der bei einer eventuellen weiteren Lautsprecher-Panne
sofort eingreifen könne.
Der Fußballclub werde das Provisorium
mit der mobilen Lautsprecheranlage bis
nächstes Frühjahr hinnehmen,
sagt KSV-Boss Jens Rose: „Beim nächsten
Heimspiel funktioniert das."
Optimismus beim KSV
Es würde keinen Sinn machen, für
die verbleibenden Spiele bis zum Einbau
der neuen Beschallungsanlage eine teure
Zwischenlösung anzuschaffen, ist
Rose überzeugt. Durch die Anwesenheit
des Technikers im Stadion werde bei den
kommenden Spielen der KSV-Kicker sichergestellt,
dass auch die Fans auf der neuen Gegentribüne
die Durchsagen in Nordhessens größter
Sportarena verstehen könnten.
Jörg Steinbach (HNA-Sportredaktion,
01.10.2007)