Modernisierung
Auestadion
Das Auestadion Kassel
wird in mehreren Bauabschnitten für
hochrangigen Sport in den Bereichen Leichtathletik
und Fußball modernisiert.
Die neusten Normen und
Richtlinien sowie der Sicherheitsstandart
des DFB werden dabei umgesetzt.
Der nun beginnende erste Bauabschnitt
umfasst die Umwandlung der derzeitigen
Stehstufenanlage im Bereich der Gegengerade
in eine moderne überdachte Sitztribünenanlage.
Die neue Tribünendachkonstruktion
wird auf eine Länge von zirka 190
Meter etwa 4.700 Zuschauern Platz und
Schutz bieten. Die bogenförmige und
zweifach gekrümmte räumliche
Stahlkonstruktion der Überdachung
wird aufgrund der schwierigen örtlichen
Baugrundverhältnisse auf 60 Stück
Großbohr- und Mikrobohrpfählen
bis zu einer Tiefe von 20 Metern gegründet.
Ein geplanter Tunnel durch den Tribünenwall
verbindet das Hauptspielfeld mit den Nebensportplätzen.
Im gleichen Zuge wird
auch die Gründung der über 40
Meter hohen Flutlichtmasten hergestellt.
Die Realisierung der Sportstättenbeleuchtung
ist für den nächsten Bauabschnitt
vorgesehen und wird mit einer Lichtleistung
von bis zu 1.000 Lux für Fernsehübertragungen
ausgelegt sein.
Für Besucher der
neuen Sitztribüne werden neue sanitäre
Einrichtungen am rückseitigen Tribünenwallfuß
realisiert. Die erste Bauphase wurde mit
5,3 Millionen Euro veranschlagt und wird
im Frühjahr 2006 abgeschlossen sein.
Während dieser Zeit wird der Sportbetrieb
im Inneren des Stadions weitestgehend
uneingeschränkt durchgeführt
werden können.
Nach der Umsetzung der
Gesamtmaßnahme, die in vier Bauphasen
erfolgen soll, wird das Auestadion 18.800
Zuschauern auf allen Tribünen Platz
bieten und mit einem Gesamtfassungsvermögen
von 29.300 Zuschauern attraktiv für
Veranstaltungen sportlicher und kultureller
Art sein.
Planungsbeteiligte Büros
Planung/Bauleitung: Büro Pätzold
+ Snowadsky, Osnabrück, Statik: Büro
Meyer, Kassel Technik: Büro Döring,
Kassel Geotechnik: Büro Henne, Kassel
SiGe-Koordination: Büro Scheyk, Kassel
Stadt Kassel, Presse
und Öffentlichkeitsarbeit, 10.05.2005