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Schmidt: "Wir
dürfen aufsteigen"
Die Post vom DFB brachte
gute Nachrichten: „Wir dürfen aufsteigen“,
sagt Jörg Schmidt, Manager des KSV Hessen
Kassel. Der Verband hat den Löwen die
Regionalliga-Lizenz erteilt.
Bei der Wirtschaflichkeits-Prüfung
bekam der derzeitige Oberliga-Zweite ordentliche
Noten. Die Auflagen sind geringfügig:
Im Oktober muss der KSV die Bilanz des Gesamtvereins
vorlegen, von Oktober an monatlich eine sogenannte
betriebswirtschaftliche Auswertung, die unter
anderem Einnahmen und Ausgaben beinhaltet.
„Reine Vorsichtsmaßnahmen des
Verbandes bei Klassen-Neulingen“, so
Schmidt, „unsere schwerste Hürde
ist sportlicher Natur.“
Kein Ergebnis gibt es von
der Prüfung des Auestadions, das am 6.
April von einer DFB-Delegation unter die Lupe
genommen wurde. Mit einem Etat von 1,1 Millionen
Euro hat der KSV bisher kalkuliert - und liegt
damit im Vergleich sehr niedrig. „Wir
müssen sicher nachbessern und weitere
Sponsoren finden“, sagt Schmidt.
Entsprechend vorsichtig sind
bisher die personellen Planungen. „Vier,
fünf Spieler müssen gehen, eine
entsprechende Anzahl an neuen soll kommen“,
sagt der KSV-Vorsitzende Jens Rose. Der Stamm
nämlich steht. Das Sturmduo Thorsten
Bauer und Julio Cesar hat ebenso einen Vertrag
für die kommende Saison wie Christoph
Keim, Nico Radler, Markus Krause, Sebastian
Busch, Tobias Nebe und Matthias Rudolph. Mit
Slawomir Chalaskiewicz wurden erste Gespräche
geführt. Die Tendenz geht zu einem Einjahres-Vertrag
mit Option.
Und Neuzugänge? Aus
Baunatal sind Stefan Markolf und Daniel Beyer
im Gespräch. Ihre Augen richten die KSV-Verantwortlichen
aber auch nach Dortmund. Dort läuft der
Vertrag von Francis Bugri zum Saisonende aus.
Der gebürtige Kasseler hat trotz seiner
gerade 23 Jahre jede Menge Regionalliga-Erfahrung.
„Das wäre ein interessanter Mann“,
sagt Schmidt, der aber auch weiß: „Bei
uns müsste er finanziell große
Abstriche machen.“
(FRZ/HNA-Sportredaktion,
23.04.2004) |