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Auch
Eck im Gespräch
Kommt Armin Eck - diesmal
als Trainer - zurück zu den Löwen?
Oder wird der bisherige Berater des Geschassten
Coaches Thomas Freudenstein, Bernd Sturm,
dessen Nachfolger?
Kommt jemand nach Kassel
zum KSV, an den bislang noch niemand gedacht
hat? Fragen über Fragen, auf die auch
gestern von Seiten der Verantwortlichen des
Fußball-Oberligisten niemand eine Antwort
parat hatte.
"Wir sind noch mitten
im Findungsprozess", erklärte Manager
Jörg Schmidt. Bisher stehe nur fest,
dass eine Entscheidung vom Vorstand am Freitag
getroffen wird. Schmidt: "Dann ist alles
in trockenen Tüchern." Der Manager
spricht von zwei Lösungswegen, eine externe
und eine interne.
Zu denen, die von außen
zum KSV stoßen könnten, gehört
Armin Eck. Der 39-Jährige frühere
Profi des Hamburger SV spielte in den Jahren
1996 und 1997 für den damaligen FC Hessen.
"Ja", der Name
Eck sei gefallen, bestätigt Schmidt.
Und Eck meinte gegenüber unserer Zeitung,
er könne es sich vorstellen, nach Nordhessen
zu kommen. Zurzeit lebt der gebürtige
Franke in seiner Heimat, in Kulmbach. Im Herbst
war er als Trainer des dortigen Oberligisten
Spielvereinigung Bayreuth gefeuert worden.
Er hat noch keinen neuen Verein gefunden.
Eck bestätigt, dass es zu Kontakten zwischen
ihm und dem KSV gekommen sei: "Grundsätzlich
habe ich Interesse. Auch, weil der KSV Hessen
eine gute Adresse ist."
Seit seinem Wegzug aus Kassel
1998 habe er die Verbindungen nie abreißen
lassen. Der Draht ist noch intakt.
Grundsätzlich nicht
abgeneigt ist auch - dies wäre die interne
Lösung - Bernd Sturm. "Ich lasse
alles auf mich zukommen", meint der 52-Jährige,
der gegenwärtig als Interimstrainer fungiert.
Sturm, der bis Sommer 2003 für das damalige
Oberligateam des OSC Vellmar als Trainer Verantwortung
trug, sagte weiter, er halte eine fremde Lösung
für die beste.
Sturm stieß im Herbst
zum KSV Hessen. Nicht zur Verfügung steht
als Interimstrainer das KSV-Idol Holger Brück.
Zweimal schon war der Ex-Profi kurzfristig
eingesprungen: 2000, nachdem Jörg Müller
gefeuert worden war. Und 2001, als sich die
Löwen von Terry Scott getrennt hatten.
Im Vorstand sei sein Name jetzt wieder gefallen.
Er werde es aber nicht machen.
(Ulrich Brehme/HNA-Sportredaktion,
19.02.2004) |