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Sturm
bei den Löwen
Vellmars
Ex-Trainer unterstützt jetzt Thomas Freudenstein.
Der Trainer bekommt einen
prominenten Helfer: Der KSV Hessen Kassel
hat ab sofort den früheren Coach des
OSC Vellmar, Bernd Sturm, engagiert, um Thomas
Freudenstein bei seiner Arbeit zu unterstützen.
Mitarbeiter im sportlichen Bereich heißt
es in der offiziellen Bekanntgabe des Vereins.
"Wie das Kind letztendlich genannt wird,
spielt doch keine Rolle", sagt der früherer
Löwen-Spieler, der von nun an als Bindeglied
zwischen Mannschaft, Trainer und Vorstand
fungieren soll. Spiel-Beobachtung und die
Sichtung potenzieller Neuzugänge gehören
ebenfalls zu Sturms Aufgaben.
Eventuelle Vorbehalte, dessen
Verpflichtung könne die Position Freudensteins
schwächen, treten alle Beteiligten entschieden
entgegen. "Nach Holger Brücks Rückzug
brauchen wir mehr fußballerische Kompetenz",
erklärt KSV-Manager Jörg Schmidt.
"Das ist ausdrücklich auf meinen
Wunsch geschehen", sagt Freudenstein,
"wenn wir langfristig professionell arbeiten
wollen, ist es logische Konsequenz, den Stab
zu erweitern." Erste Kontakt habe es
vor Wochen nach dem Pokalspiel in Lohfelden
gegeben. Danach hätte eine schrittweise
Annäherung stattgefunden. Auch Sturm
betont: "Der Trainer heißt Freudenstein.
Er entscheidet und daran wird nicht gerüttelt.
Ich hatte als Coach in Vellmar in Rudi Hochheimer
und Thomas Kneuer vergleichbare Ansprechpartner."
Sturm ist ab sofort auch Mitglied im KSV-Spielausschuss.
Bei den Meisterschaftsspielen der Löwen
wird er mit auf der Bank sitzen.
(FRZ/HNA-Sportredaktion,
10.10.2003) |