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Zum
Abschied Traumtor
Mit einem
hart erkämpften 2:0-Sieg gegen den Tabellenletzten
VfB Witzenhausen ließen die Löwen
die Saison ausklingen. Dabei erzielte Uwe
Eplinius bei seinem letzten Spiel für
den KSV Hessen ein Traumtor.
Über
700 Zuschauer waren gekommen, um mit den Löwen
gemeinsam das Saisonende zu feiern. Bei toller
Stimmung mit viel Bier und Bratwurst war es
dann auch sekundär, dass sich die Löwen
gegen den Tabellenletzten nicht gerade mit
Ruhm bekleckerten.
Zwei Szenen
sind aus KSV-Sicht dann letztendlich nur erwähnenswert.
Das 1:0 durch Eplinius in der 76. und das
2:0 durch Nigge in der 82. Minute. Dabei ist
"Eppis" Treffer in die Kategorie
Traumtor einzuordnen. Nach einem Zuspiel vor
dem Strafraum des Gegners lupfte er den Ball
ein wenig an und schoss in volley ins obere
Eck des Witzenhäuser Kastens. Für
Eplinius, der heute seinen endgültigen
Abschied vom KSV Hessen nahm, war es sicherlich
eines der schönsten Tore seiner langen
Karriere.
Apropos Abschied.
Neben "Eppi" schnürten heute
auch Scott, Otto und Breuer zum letzten Male
die Stiefel für den KSV Hessen. Otto
und Breuer müssen aus beruflichen Gründen
kürzertreten, werden aber noch weiterhin
Fußball spielen. Otto wechselt zum A-Ligisten
TSV Hümme, Breuers neuer Verein steht
noch nicht fest. Alt-Zweitliga-Spieler Terry
Scott hingegen wird wohl endgültig die
Schuhe an den Nagel hängen. Dirk Otto
blickte auch schon kurz nach dem Spiel mit
Wehmut auf seine KSV-Zeit zurück. "Das
war hier schon wirklich eine tolle Zeit. Ich
würde gerne weiter beim KSV Hessen spielen,
aber mein Beruf und mein Privatleben lassen
das nicht zu. Wann immer ich am Wochenende
Zeit habe, werde ich mir aber die Spiele des
KSV anschauen."
Zwei waren
schließlich doch noch glücklich,
dass die Löwen an diesem Tage nicht in
Topform waren und es beim 2:0 beließen
(Albert 47. und Eplinius 78. hätten noch
zwei Treffer erzielen können). Witzenhausens
Torhüter Glowatzki und sein Mannschaftskamerad
Nils Jeratsch. Glowatzki, weil er einem KSV-Fan
versprochen hatte, dass er, sollte er vier
Tore kassieren, ihm seine Fußballschuhe
schenken würde und Nils Jeratsch, weil
sein Gegenspieler Nils Lienhop diesmal kein
Tor erzielen konnte.
Carsten
Müller
Stimme zum
Spiel:
Jörg
Müller (Trainer KSV Hessen): "Erstmal
freue ich mich, dass "Eppi" sich
so ein schönes Abschiedsgeschenk gemacht
hat. Ansonsten haben wir uns heute hier einen
böse abgebrochen. Ich glaube, ich kann
behaupten, dass das hier unser schlechtestes
Spiel war. Aber was soll´s? Wir haben
nicht ein Saisonspiel in den letzten beiden
Jahren verloren, phasenweise haben wir phantastischen
Fußball gezeigt. Ich glaube, die Fans
können mit uns wirklich zufrieden sein.
Nächstes Jahr wird es natürlich
wieder ein bisschen schwerer werden, diesen
Standard zu halten. Aber wir haben uns ja
gut verstärkt. Heute hat übrigens
Manndecker Christian Klein aus Schauenburg
einen Vertrag bei uns unterschrieben. Damit
sind unsere Planungen für die nächste
Saison abgeschlossen."
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