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„Die immer stärker aufgetretene Interessenlosigkeit des Publikums und die damit verbundenenen finanziellen Einbußen hängen wie ein Damoklesschwert über uns”, nennt Horst Flöck das Problem, das am meisten unter den Nägeln brennt. (HNA-Sportredaktion, 09.08.1984)

„Ich möchte wieder in die Bundesliga, und zwar mit dem KSV Hessen.” - Jörg Berger bei seiner Vertragsverlängerung am 30.03.1985.

„Er hat durch sein starkes Kopfballspiel für sehr viel Gefahr gesorgt und der Treffer zum 2:1 war mitentscheidend”, sang Berger ein Loblied auf Trasers Leistung, „nach der man vor ihm eigentlich noch einmal auf die Knie sinken sollte, um den Heinz zu bewegen, ein weiteres Jahr in Kassel zu bleiben.” - Jörg Berger nach dem 5:1-Sieg gegen Wattenscheid (HNA-Sportredaktion, 04.04.1985)

„Drei Punkte waren's vor dem Spiel, die uns vom ersten Nichtabstiegs-Platz trennten. Da ist man natürlich froh, beim Spitzenreiter 1:1 zu spielen.” - Hertha-Trainer Uwe Kliemann nach dem Spiel KSV Hessen Kassel - Hertha BSC Berlin (1:1) am 08.04.1985.

„51. Minute: Schwaben-Keeper Joachim Jüriens verursacht durch Schrittfehler einen indirekten Freistoß, sieht plötzlich vom Dortmunder Schiedsrichter Manfred Uhlig, ein wahrhaftiger „Mr. Seltsam” in seinen Entscheidungen vorher und nachher, Gelb, Sekunden später sogar Rot. „Sie pfeifen einen Scheiß zusammen”, hatte der Ex-Frankfurter dem Schwarzkittel an den Kopf geworfen. Und seine feste Überzeugung dann noch einmal bekräftigt. Sein unheimlich schwacher Abgang: Mit obszönen Gesten brachte der „Lange”, als Retter verpflichtet, von den Fans als „Pfeife” verwunschen, das Tribünenpublikum in Rage. „Sowas brauchen wir uns nicht bieten zu lassen”, dröhnte Stadionsprecher Charly Mey.” - HNA-Redakteur Ulrich Fuhrmann in seinem Bericht über das Spiel SSV Ulm - KSV Hessen Kassel am 14.04.1985.

„Ich sah den hohen Ball von Bakalorz auf mich zufliegen, da hörte ich hinter mir den Cesto rufen: Hol ihn dir! Dann habe ich den Ball gestoppt, Cesto gesehen und ihm den Ball zugeschoben. Alles ganz einfach!” - Thomas Freudenstein erzählt, wie der Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 84. Minute durch Peter Cestonaro im Spiel Hertha BSC Berlin - KSV Hessen Kassel am 01.05.1984 zustande kam.

„Sein Fingerspitzengefühl hatte er wohl zu Hause gelassen, bei der Mutti.” - Jörg Berger verärgert über den Schiedsrichter der Begegnung VfR Bürstadt - Hessen Kassel (HNA, vom 20.05.1985).

Aus einem HNA-Bericht nach dem letzten Spieltag 1984/85:

Dabei wurde Jörg Berger nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, wie schwer das Verletzungspech den „Löwen” in den letzten Wochen mitgespielt hat: „Wir haben doch in den ganzen entscheidenden Spielen mit mehrfachen Ersatz antreten müssen. Das, und nur das allein, hat uns den entscheidenden Punkt gekostet”. Auch den genauen Ort, an welchem der KSV Hessen seine Aufstiegschance letztendlich eingebüßt hat, glaubt der Trainer im nachhinein päzise geortet zu haben. „In Bürstadt mußten wir zwar sieben Spieler ersetzen, trotzdem hätte es in der Schlußphase wenigstens zu einem Punkt reichen müssen, denn die Bürstädter waren gegen Ende völlig außer Tritt”.

Doch auch beim entscheidenden Spiel in Nürnberg hat Jörg Berger bis zum Schluß gehofft: „Ich darf gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn der Michael Deuerling das Ding eine Minute vor Schluß ins Tor gehauen hätte”.

Spielausschußvorsitzender Horst Flöck nimmt seinen Spieler in Schutz: „Das geschieht doch alles in Bruchteilen von Sekunden. Da kann man einem Spieler später einfach keine Vorwürfe machen”.