HOME
News
Regionalliga
Verbandsliga
Vereinsbilanz
Hall of Fame
Spielerarchiv
Trainerarchiv
Saisonarchiv
Auestadion
Hessenlöwe
LINKS
IMPRESSUM

<<< 16. Spieltag
Oberliga Hessen 1979/80, 17. Spieltag

KSV Hessen Kassel - SSV Dillenburg

2:0 (1:0)

Samstag, 24.11.1979
Auestadion Kassel

KSV Hessen Kassel
SSV Dillenburg
Schrage
Deutsch
Köhler (78. Hennrich)
Zintl
Hommrighaus
Krämer
Perkovic
Dürrbeck
Franz
Wieth (55. Beck)
Sichmann
Trainer: Gerd vom Bruch
Spielstatistik
Tore: 1:0 Horch (30.), 2:0 Hofmann (75.) - Ecken: 6:10 - Zeitstrafe: Franz - Gelbe Karten: Hüter - Franz, Hommrighaus - Schiedsrichter: Unkel (Weißkirchen) - Zuschauer: 2.000
Spielbericht

Sehr sachlich und konzentriert

Der KSV Hessen ist noch nicht ganz der alte. Er strahlt - selbst bei Siegen wie diesem 2:0 über Dillenburg - nicht Glanz und Gloria vergangener Monate aus. Da fehlt etwas der Spielwitz, die mitreißende Dynamik, die Leichtigkeit in der Aktion. Dillenburgs Trainer Gerd vom Bruch hat Recht, wenn er sagt, daß seine Elf „rein spieltechnisch gesehen mindestens gleichwertig war”. Hessen-Trainer Rudi Kröner sieht die Ursache im Fehlen der verletzten Spieler Kempa und Kott. Mag sein. Kempas Vorstöße an der Seitenlinie entlang bis zur Torauslinie (warum geht nicht auch mal ein Verteidiger diesen Weg?) wurden schmerzlich vermißt.

Wenn auch sozusagen das „Salz in der Suppe” fehlte, hat der KSV Hessen dennoch einen verdienten Sieg davongetragen. Es war das Ergebnis einer aggressiv-kämpferischen und besonders konzentrierten Leistung aller Mannschaftsteile. Sachlich, konsequent, einsatzfreudig. Kröner will in den kommenden spielfreien zwei Wochen das Training noch einmal anziehen, um für die Winterzeit mit ihren schlechten Bodenverhältnissen gerüstet zu sein. Bei Helmut Hampl, der die Vorlage zum 2:0 durch Hofmann gab, muß er sich allerdings etwas einfallen lassen, um die Spitzigkeit des Torjägers wieder herzustellen. Hüter war oberschenkelverletzt ins Spiel gegangen. Warum aber wurde er ausgerechnet gegen den superschnellen Rechtsaußen Franz (ein Duell, das er prompt nach Punkten verlor) gestellt?

Aktivposten in der Kröner-Elf sind zur Zeit Klaus Zaczyk und Walter Horch. Der eine imponiert mit seiner Ruhe und Ubersicht (etwas, was beispielsweise Gerd Grau noch abgeht), der andere machte aus seiner Rolle als „freier Mann” enorm viel. Sogar ein Tor, ein herrliches (20-m-Schuß!) obendrein.

Jochen Bopp (HNA-Sportredaktion)