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Herbert Widmayer
 

* 17.11.1913 in Kiel
† 31.07.1998 in Frechen

Nationalität: Deutsch
Größe: -

Rückennummer: -
Position als Spieler: Angriff

Position beim KSV: Trainer

 
Saison
Liga
Verein
Position
 
1978-1994
Verband Bund Deutscher Fußballlehrer
Präsident
 
1970-1978
Verband DFB
-
 
1967/68
1. Bundesliga Karlsruher SC
Trainer
 
1966-1970
Verband Fußballverband Nordbaden
-
 
1965/66
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
Trainer
 
1964/65
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
Trainer
 
1963/64
1. Bundesliga 1. FC Nürnberg
Trainer
bis 30.10.63
1960-1963
Oberliga Süd 1. FC Nürnberg
Trainer
 
1956-1960
Oberliga West VfL Bochum
Trainer
 
1955/56
Oberliga West SV Sodingen
Trainer
 
1954-1955
Verband Fußballverband Hessen
-
 
1950-1954
Verband Fußballverband Westfalen
-
 
1948-1950
Oberliga Nord VfL Osnabrück
Trainer
 
Saison
Liga
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
-
-
Eintracht Braunschweig
-
-
-
-
-
-
-
-
-
TSV 1860 München
-
-
-
-
-
-
-
1929/30
-
KSV Holstein Kiel
-
-
-
-
-
-
-

Weitere Infos

1962: Deutscher Pokalsieger mit dem 1. FC Nürnberg
1961: Deutscher Meister mit dem 1. FC Nürnberg
Pressebericht    

"Who-is-Who"

Herbert Widmayer

Geboren am 17. November 1913. Gestorben am 31. Juli 1998. Stammt aus Kiel. Spielte vor dem Krieg für Holstein Kiel, München 1860 und Eintracht Braunschweig. Wurde im Krieg als Kampfflieger eingesetzt und verwundet. War Freund und Lieblingsschüler von Bundestrainer Sepp Herberger. Gehörte zu den Absolventen des ersten Fußballlehrer-Lehrgangs 1948 an der Kölenr Sporthochschule. Begann seine Trainerlaufbahn 1948 beim VfL. Führte die Mannschaft um Addi Vetter, Erich Gleixner und "Schangel" Flotho in die Spitzengruppe der Oberliga. Nahm kurz vor dem Ende der erfolgreichen Saison 1950/51 überraschend ein Angebot des westfälischen Verbandes an, dessen Sportlehrer er wurde. Kehrte in die Vereinsarbeit zurück und kam über SV Sodingen und den VfL Bochum 1960 zum 1. FC Nürnberg. Wurde mit dem "Club" 1961 Deutscher Meister und 1962 Deutscher Pokalsieger. Bekam 1963/64 als erster Trainer der Bundesligageschichte den "Blauen Brief". Verschrieb sich nach einem kurzen Intermezzo beim KSV Hessen Kassel der Verbandsarbeit. War von 1969 bis 1978 beim DFB, u.a. als Assistent von Bundestrainer Helmut Schön und als verantwortlicher Trainer der Jugendnationalmannschaft. Machte sich außerdem als Präsident der Standesorganisation "Bund Deutscher Fußballlehrer" (1978 bis 1994) einen Namen. Wurde von seinen Kollegen respektvoll "Experte" genannt. Pflegte bis zu seinem Tod Kontakt nach Osnabrück, hier vor allem zu seinem Kollegen Edu Sausmikat.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (Stand: April 2001)