| Was
macht eigentlich ... Kai-Uwe Schnell?
Als
20-Jähriger kam Kai-Uwe Schnell in der
Saison 1988/89 zum KSV Hessen Kassel und erspielte
sich auf Anhieb einen Stammplatz in der Abwehr
der Oberliga-Mannschaft, obwohl er zu dieser
Zeit auch seinen Wehrdienst leistete. Zuvor
spielte der gebürtige Gießener
in den Vereinen VfB Wißmar, VfB Gießen
und dem Oberligisten VfL Marburg. „An
Kassel habe ich nur gute Erinnerungen“,
beschreibt Kai-Uwe Schnell die drei Jahre
beim KSV Hessen, in denen er nach dem Aufstieg
in die 2. Bundesliga den direkten Abstieg
und beinahe wieder den direkten Aufstieg in
die 2. Bundesliga erlebte.
Was dem KSV
verwährt blieb, erreichte er dennoch
durch seinen Wechsel zum damaligen Zweitligisten
VfB Oldenburg, wo er zwei Jahre blieb. Allerdings
konnte 1993 der Abstieg beim VfB nicht vermieden
werden und so wechselte Kai-Uwe Schnell zum
Ligakonkurrenten Bayer 05 Uerdingen, mit dem
er gleich im ersten Jahr den Aufstieg in die
1. Bundesliga schaffte. Dort kam er aber nur
selten zum Einsatz und so verließ er
den Verein zum SC Paderborn in die Regionalliga.
Danach folgten noch eineinhalb Jahre beim
1. FC Saarbrücken und ein Jahr bei Darmstadt
98, bis er die Fußballschuhe an den
Nagel hing.
Fortan stand
seine Berufsausbildung im Vordergrund, wobei
er eine Umschulung zum Systemelektroniker
in Mannheim absolvierte und mittlerweile bei
der Firma KBK in Frankfurt arbeitet. Zusammen
mit seiner Frau und seinen zwei Kindern wohnt
Kai-Uwe Schnell heute wieder in Wißmar
und spielt bei seinem ehemaligen Jugendverein
VfB Wißmar, mit dem er in die Bezirksliga
aufgestiegen ist. Die „Aufstiegseuphorie“
des KSV Hessen verfolgt er per Internet und
ist zudem Ehrenmitglied des KSV Fanclub Südhessen
99.
Tim Siebrecht
(Stand: November 2003) |