| Was macht
eigentlich ... Thomas Schmidt?
Thomas
Schmidt kam über die SG Martinhagen/Breitenbach
und die SG Schauenburg in die Jugend des KSV
Baunatal. Mit 18 Jahren schaffte er 1982 den
Sprung in die erste Mannschaft, mit der er
die nächsten fünf Jahre in der Oberliga
Hessen spielte. 1987 war der KSV Hessen aus
der 2. Bundesliga abgestiegen und auf der
Suche nach regionalen Fußballtalenten.
Dabei fand man mit dem Strategen im defensiven
Mittelfeld die erhoffte Verstärkung.
1989 wurde der KSV Meister der Oberliga Hessen,
wobei Thomas Schmidt gerade bei Ecken immer
wieder seine Kopfballstärke zu Toren
nutzen konnte. In einer dramatischen Aufstiegsrunde
schaffte der KSV die Rückkehr in die
2. Bundesliga. Auch dort gehörte er zum
Stamm der Mannschaft, allerdings konnte der
Abstieg nicht verhindert werden. Fast wäre
dem KSV der sofortige Wiederaufstieg geglückt,
man scheiterte aber diesmal knapp. Ein Highlight
waren für Thomas Schmidt auch die DFB-Pokalspiele
der Saison 1990/91, wo der KSV unter einem
gewissen Trainer Uli Thomale erst im Viertelfinale
an Werder Bremen scheiterte.
1992 kam
es im Verein zu Umstrukturierungen und da
sein Vertrag nicht verlängert wurde,
wechselte er zurück zum KSV Baunatal.
Allerdings nur für ein Jahr, denn der
neugegründete FC Hessen holte ihn zurück
ins Auestadion. Nach drei Jahren in der Oberliga
und Regionalliga Süd ließ Thomas
Schmidt seine Karriere dann beim FV Melsungen
ausklingen.
Beruflich
hatte es ihn ebenfalls nach Melsungen gezogen,
nachdem er Wirtschaftswissenschaften in Kassel
studiert hatte, arbeitet er heute als Betriebswirt
bei B. Braun Melsungen. Die Details um den
KSV verfolgt Thomas Schmidt auch weiterhin,
allerdings spielt Fußball heute nur
noch eine untergeordnete Rolle zu seiner Familie
mit seinem dreijährigen Sohn Laurenz.
Tim Siebrecht
(Stand: September 2004) |