Wir
stellen vor: Stefan Panierschky
Seit dem
sechsten Lebensjahr spielt Stefan Panierschky
Fußball in seinem Heimatverein Eintracht
Hedemünden. 1979 sprach ihn KSV-Jugendtrainer
Willi Ziegenbalg an, ob er nicht einmal in
der Jugend beim KSV Hessen spielen wolle.
Stefan kam zum Probetraining und blieb. Erst
ein Jahr in der B-Jugend, dann zwei Jahre
in der A-Jugend, danach ein Jahr in der Amateurmannschaft,
ehe ihm im vorigen Jahr der Sprung in die
Profimannschaft gelang. In der letzten Saison
brachte Stefan es auf acht Einsätze in
der »Ersten«. Die Lieblingsposition
des Niedersachsen ist der Vorstopperposten
oder eine Rolle im defensiven Mittelfeld.
Stefan Panierschky,
der am 3. November 21 Jahre alt wurde, spielt
gern beim KSV Hessen, wenn auch der Fußball
manchmal wenig Zeit für seine Hobbys
läßt. Doch ein gutes Buch lesen,
das schafft er schon allemal. Auch das Fahren
mit seinem Jetta macht ihm Spaß. Der
Disco-Besuch kommt als Profi natürlich
zu kurz. Nur ab und zu wird man Stefan dort
entdecken. Während der Woche schlaucht
das Training, am Wochenende kommt solch ein
Vergnügen für ihn garnicht erst
in Frage. Seine große Hoffnung ist,
daß er im heutigen Spiel gegen den VfR
Bürstadt wieder auf der Bank sitzt. Seit
seinem Handbruch trägt er Gips, doch
der sollte im Laufe der vergangenen Woche
abgenommen und gegen eine Maschette ersetzt
werden, und dann könnte er auf der Bank
sitzen. Sein Tip für das Spiel gegen
den VfR Bürstadt: Wir werden unseren
Heimnimbus wahren und 3:1 gewinnen.
"Der
Hessen-Löwe" (KSV-Stadionzeitung
Ausgabe Nr. 9 - 17.11.1984)
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