Spielerporträt
entnommen von der Fanpage
www.glubberer.de
Kröner
absolvierte von 1970 bis 1973 81 Regionalligaspiele
für den Club und erzielte dabei 11 Tore.
Insgesamt trug er 158mal das Clubtrikot.
Er kam von
den Stuttgarter Kickers zum Club. Vorher spielte
er bei Hertha BSC Berlin, wo ihm 1968 wegen
nachlassender Form von Trainer Fiffi Kronsbein
einmal unmissverständlich klar gemacht
werden musste, dass die Pflichterfüllung
beim Verein wichtiger sei als die Ausbildung
an der Kölner Sporthochschule. Nach seiner
aktiven Zeit war Kröner Trainer, unter
anderem bei Germania Bietigheim, bei den Stuttgarter
Kickers, beim FV Würzburg, bei Hessen
Kassel und beim 1. FC Kaiserslautern. In der
Saison 1983/84 gab er ein 41-Tage-Gastspiel
beim Club als Nachfolger des entlassenen Trainers
Udo Klug. Mit dem Zeitpunkt seiner Verpflichtung
hatte man ihm allerdings keinen gefallen getan,
denn es standen schwere Auswärtsspiele
bei den Bayern und in Stuttgart an. Nachdem
der Club in München trotz der besten
Auswärtsleistung seit Monaten 2:4 unter
die Räder kam, meinte Kröner selbstgefällig:
„Meine Spieler haben schon einiges dazugelernt!“
Er musste seine Mitmenschen schon für
recht naiv halten, wenn sie solchen Worten
Glauben schenken sollten.
Die Quittung
folgte in Form einer 0:7-Schlappe in Stuttgart,
der höchsten Niederlage des Club in seiner
gesamten Bundesligazugehörigkeit. Kröners
Kommentar: „Die Mannschaft hat nichts
drauf!“ Viel lieber hätte die Öffentlichkeit
jedoch erfahren, warum er Dieter Lieberwirth
innerhalb von 50 Minuten erst ein- und dann
wieder auswechselte. Denkwürdig war auch
sein Ausspruch nach dem 0:4 in Hamburg: „Wir
spielen ein neues System – hinten offen
und vorne zu!“ Die 0:4-Niederlage gegen
Kaiserslautern erklärte er damit, dass
ihm nur eine Rumpfelf zur Verfügung gestanden
habe. Ein Fan meinte treffend dazu: „Der
spricht immer über den Rumpf seiner Mannschaft
und merkt gar nicht, dass ihr der Kopf fehlt!“
Schatzmeister Ernst-Ludwig Zeitz war jetzt
noch der einzige, der Kröner die Stange
hielt. Auf einer Pressekonferenz am 3. Dezember
sagte Kröner unter anderem folgendes:
„Ich lasse es nicht zu, dass Herr Klug
wieder mit der Mannschaft zu tun hat! Es sieht
doch jeder, dass sie nicht fit ist! Ich bin
auch nicht für die Einkaufspolitik verantwortlich
zu machen!“
Am 6. Dezember
teilte ihm Vizepräsident Schmelzer die
fristlose Entlassung mit. Michael A. Roth
befand sich nämlich im Urlaub in Florida
und Jamaika. Unter ihm kam der FCN zu 1:9
Punkten. Sein Nachfolger war Fritz Popp, der
den Verein nur in einem einzigen Spiel betreute,
da er immer noch keine Trainerlizenz besaß. |