Was
macht eigentlich ...
Bernd Hüter?
„Ich
bin Kasseläner und mein Herz hängt
an Kassel“, beschreibt Bernd Hüter
seine Beweggründe für seine Rückkehr
von Leipzig nach Kassel vor einem halben Jahr.
1956 in Kassel geboren begann er in der Jugend
des CSC 03 das Fußballspielen. Dabei
durchlief er alle Hessenauswahljahrgänge,
wurde mehrfach in die Schülernationalmannschaft
nominiert und mit 17 Jahren in die Landesligamannschaft
hoch gemeldet. Kein Wunder, dass ein Angebot
vom KSV nicht lange auf sich warten ließ.
1976 kam Bernd Hüter als Mittelfeldspieler
zu den Hessen, als es aber Probleme im linken
Defensivbereich gab, setzte ihn Trainer Gyula
Toth als „jungen, schnellen und giftigen“
Spieler auf diesen Posten. Diesen füllte
der Linksfuß so gut aus, dass er die
folgenden sechs Jahre Stammspieler war und
entscheidend am Höhenflug des KSV in
die 2. Bundesliga im Jahre 1980 beteiligt
war. „Wir hatten damals die zweitbeste
Abwehr der 2. Liga und haben durch unsere
offensive Spielweise zu der begeisternden
Stimmung im Auestadion beigetragen“,
denkt er gerne an diese Zeit zurück.
Ab 1983 folgten noch ein Jahr bei den Vereinen
VfB Schrecksbach und Borussia Fulda und drei
Jahre bei Eintracht Baunatal. Danach war er
Spielertrainer verschiedener regionaler Vereine.
Beruflich hat er sich 1991 im Projektmanagement
für Altbausanierung selbstständig
gemacht und war 14 Jahre lang in Leipzig.
Zurück in Kassel ist Bernd Hüter
wieder als Trainer in Emstal-Sand aktiv und
verfolgt gespannt das Geschehen beim KSV:
„Leider verlieren sich nur noch 1.500
Zuschauer im Auestadion. Die Begeisterung
von früher kann der KSV aber wieder wecken,
indem die Mannschaft mit Leidenschaft spielt
und Erfolg hat, denn die Region ist heiß
auf Fußball und auf den KSV Hessen Kassel.“
Tim
Siebrecht (Stand: Februar 2005) |