Was
macht eigentlich ... Helmut Hampl?
Wenn man
den Namen Helmut Hampl hört, denkt man
unweigerlich an die großen Zeiten des
KSV Hessen Kassel in der 2. Bundesliga der
80er Jahre. In der Zeit von 1978 bis 1985
schoss der technisch brillante Angreifer 103
Tore in 228 Spielen und schaffte mit dem KSV
den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd,
die Qualifikation für die eingleisige
2. Bundesliga, gefolgt von vier sensationellen
Jahren, in denen der KSV den Aufstieg in die
1. Bundesliga nur knapp verfehlte. Dabei schoss
Helmut Hampl seine Tore als Stürmer,
genauso wie als Mittelfeldregisseur oder aus
Standardsituationen.
Fast wäre
der gebürtige Oberpfälzer aber gar
nicht nach Kassel gekommen, denn ihm lag unter
anderem schon ein unterschriftsreifer Bundesligavertrag
von Rot-Weiß Essen vor. Unterschrieben
hat er aber in Kassel, weil er neben dem KSV
auch seinen Beruf ausüben konnte. Helmut
Hampl ist übrigens immer noch als Technischer
Leiter bei der Tiefbaufirma Garland in Kaufungen
angestellt. 1967 hatte er eine Lehre als Technischer
Zeichner begonnen, während er mit dem
ASV Neumarkt in der Bayernliga spielte. Nach
den Zwischenstationen beim 1. FC Nürnberg
und beim österreichischen Erstligisten
SC Eisenstadt, spielte er vier weitere Jahre
für den ASV, bevor der zweifache Familienvater
nach Kassel kam.
Seine fußballerische
Laufbahn ließ Helmut Hampl beim CSC
03 Kassel ausklingen und war danach Spielertrainer
beim FSK Vollmarshausen. Zudem spielte er
in KSV-Traditionsmannschaften und geht auch
heute noch hin und wieder zu den Spielen des
KSV ins Auestadion.
Tim Siebrecht
(Stand: Juli 2004) |