Was
macht eigentlich ... Uwe Habedank?
„Auch
heute interessieren mich noch die Transfers
und wie sich der KSV weiterentwickelt“
erzählt der ehemalige Mittelfeldregisseur
und Mannschaftskapitän des KSV Hessen
Kassel.
In der Zeit
von 1963 bis 1976 stand Uwe Habedank in 312
Liga-Spielen für den KSV in der Regionalliga
(damals 2. Liga) auf dem Platz. Als Halbprofi
absolvierte er das Studium zum Bauingenieur
schon während seiner aktiven Zeit als
Spieler und arbeitet heute bei der Stadt Kassel.
Zwar gab es unter anderem vom 1. FC Nürnberg
und dem Karlsruher SC konkrete Angebote aus
der 1. Bundesliga, doch zu der Zeit war ihm
sein Studium wichtiger.
„Früher
war das Spiel viel körperloser und somit
viel eleganter“, beschreibt er und erinnert
sich besonders an das gute Zusammenspiel mit
Holger Brück in der Defensive und Rolf
Fritzsche in der Offensive. Als Dream-Team
seiner Zeit, nennt er folgende Aufstellung:
Burose – Kastl, Brück, Liebich,
Resenberg – Künkel, Fritzsche,
H. Michel, Grau – Maciossek, Baumann.
Sein absolutes Highlight war das 2:2 im Pokal
gegen Bayern München. „Bei diesem
Spiel war das Auestadion komplett ausverkauft
und auch sonst kamen bis zu 28.000 Zuschauer“.
Gerade der enge Kontakt zu den Fans war ihm
wichtig: „Wenn ich durch die Stadt gehe,
erkennen mich immer noch viele Leute“.
Nach seiner
Karriere blieb Uwe Habedank dem Fußball
als Spielertrainer bei Olympia Kassel treu
und trainierte danach weitere regionale Mannschaften.
Auch heute noch spielt der 4-fache Vater in
verschieden Prominentenmannschaften und betreut
die Jugendmannschaft seines jüngsten
Sohns in Nordshausen: „Der wird mal
besser als ich!“. Wer weiß, vielleicht
schießt ja Habedank-Junior den KSV in
13 Jahren das erste mal in der Vereinsgeschichte
in die 1. Bundesliga .....
Tim Siebrecht
(Stand: Juni 2003) |