Was
macht eigentlich ... Dieter Greif?
Dieter Greif
wurde 1949 in Bochum geboren, begann das Fußballspielen
beim MBV Linden, wechselte in die Jugend des
VfL Bochum und später zu den VfL-Amateuren.
Seinen Wehrdienst leistete er in Schleswig-Holstein
und spielte nebenbei für Schleswig 06.
In der Saison 1972/73 begann für den
trickreichen und torgefährlichen Stürmer
mit dem Wechsel zum HSV Barmbek-Uhlenhorst
die Zeit des höherklassigen Fußballs
in der Spitzengruppe der Regionalliga Nord,
gefolgt von einer Saison mit Borussia Dortmund
in der 2. Bundesliga Nord und ab 1975 beim
Ligakonkurrenten VfL Osnabrück, wo er
mit seine erfolgreichste Zeit hatte. 1978
nahm er ein lukratives Angebot von Westfalia
Herne an und erlitt in seinem ersten Spiel
gegen Hannover 96 einen Trümmerbruch
im Unterschenkel. Trotz dieser Verletzung
bekam der 31-Jährige Dieter Greif zur
Winterpause 1979/80 ein Angebot des KSV Hessen
Kassel und feierte beim 3:2-Sieg gegen Hanau
ein perfektes Comeback, in dem er seine beiden
einzigen Tore für den KSV schoss und
damit einen wichtigen Beitrag zum Aufstieg
in die 2. Bundesliga leistete. Dort kam er
aber nicht mehr zum Einsatz, sondern kümmerte
sich als Trainer der Amateure um Talente,
wie z.B. Thomas Freudenstein. Nach einem Jahr
zog er ins Allgäu, wurde Spielertrainer
verschiedener regionaler Vereine und widmete
sich fortan seiner beruflichen Karriere. Heute
ist Dieter Greif Herausgeber des monatlichen
„Allgäuer Sport- und Freizeitmagazin“
und ist nach wie vor fußballbegeistert
und am KSV interessiert. Er gründete
zudem die Fußballmannschaft „Allgäuer
Alpenkicker“ mit Ex-Profis, wie Uwe
Wegmann, Karl-Heinz Riedle, etc. und nimmt
damit an Benefizturnieren teil. Zudem veranstaltete
Dieter Greif Traditionsturniere und den diesjährigen
Alpencup.
Tim Siebrecht
(Stand 07/2004) |