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Rolf Fritzsche
Spiele und Tore:


* 23.10.1933 in Rositz (Thüringen)

Nationalität: Deutsch
Größe: 1,77 m

Rückennummer: 10
Position: Mittelfeld / Angriff

 

Hessen Kassel: 192 Spiele / 81 Tore

OL Nord (1. Liga): 24 Spiele / 12 Tore
OL SW (1. Liga):
29 Spiele / 24 Tore
DDR OL (1. Liga): 90 Spiele / 24 Tore
RL Süd (2. Liga):
186 Spiele / 81 Tore

DFB-Pokal: 9 Spiele / 1 Tor
Nord-Pokal: 2 Spiele / 2 Tore
Länderspiele:
2 Spiele für die DDR

Saison
Liga
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
1970/71
Gruppenliga Nord
KSV Hessen Kassel II
-
-
-
-
-
-
-
1969/70
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
13
0
0
6
3
-
-
1968/69
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
16
1
0
3
3
-
-
1967/68
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
27
11
5/0
1
0
-
-
1966/67
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
34
13
-
0
0
-
-
1965/66
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
31
17
-
0
0
-
-
1964/65
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
29
17
-
0
0
-
-
1964
Aufstiegsrunde KSV Hessen Kassel
6
0
-
0
0
-
-
1963/64
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
36
22
-
0
0
-
-
1962/63
Oberliga Nord Hamburger SV
24
12
-
-
-
-
-
1961/62
Oberliga Südwest FK 03 Pirmasens
28
24
-
-
-
-
-
1960/61
Oberliga Südwest FK 03 Pirmasens
1
0
-
-
-
-
-
1959/60
Oberliga Berlin Tennis Borussia Berlin
0
0
0
0
0
0
0
1959
DDR Oberliga ASK Vorwärts Berlin
5
0
-
-
-
-
-
1958
DDR Oberliga ASK Vorwärts Berlin
16
7
-
-
-
-
-
1957
DDR Oberliga ASK Vorwärts Berlin
28
2
-
-
-
-
-
1956
DDR Oberliga ASK Vorwärts Berlin
2
0
-
-
-
-
-
1955
DDR Oberliga ASK Vorwärts Berlin
12
9
-
-
-
-
-
1954/55
DDR Oberliga DHfK Leipzig
10
4
-
-
-
-
-
1953/54
DDR Oberliga Einheit Ost Leipzig
17
2
-
-
-
-
-
1951-1953
- Chemie Rositz
-
-
-
-
-
-
-
1945- 1951
Jugend Chemie Rositz
-
-
-
-
-
-
-

Weitere Infos

1971: Meisterschaft in der Gruppenliga mit den Amateuren des KSV Hessen
1964: Süddeutscher Meister mit KSV Hessen Kassel
1963: Norddeutscher Meister mit dem Hamburger SV
1958: DDR-Meister mit ASK Vorwärts Berlin

Rolf Fritzsche gab sein Debüt für den HSV in einem Freundschaftsspiel gegen Roter Stern Belgrad. Bei dem 4:2 Sieg schoss er 2 Tore (3:2, 80. Minute; 4:2, 86. Minute).

Sein letztes Spiel für den HSV machte er in dem Gruppenspiel zur Deutschen Meisterschaft am 22.06.1963 gegen Borussia Neunkirchen. Das Spiel endete 1:1, nachdem Rolf Fritzsche die Hamburger in der 11. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte.

Pressebericht

Was macht eigentlich ... Rolf Fritzsche?

Rolf Fritzsche feierte im letzten Jahr seinen 70. Geburtstag und kann dabei auf ein bewegtes Leben zurückblicken.

Seine Karriere begann in seinem Geburtsort Rositz (Thüringen), von wo aus er mit 21 Jahren zur Einheit Ost Leipzig wechselte und ein Jahr später zum ASK Vorwärts Berlin delegiert wurde. Dort wurde er zweimal DDR-Meister, einmal Pokalsieger und kam zu Einsätzen in der DDR-Nationalmannschaft. Insgesamt spielte er fünf Jahre beim ASK, bevor er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Westberlin und ein Jahr später nach Pirmasens in die BRD flüchtete.Beim FK 03 Pirmasens weckte der technisch perfekte Stürmer mit 24 Toren in 28 Spielen das Interesse des Hamburger SV, wo er fortan mit Uwe Seeler im Sturm spielte und 1963 Norddeutscher Meister wurde.

Obwohl der HSV mit ihm schon für die 1963 eingeführte Bundesliga plante, zog Rolf Fritzsche zur großen Überraschung ein Angebot des KSV Hessen Kassel vor, der sich in der Oberliga Süd nicht für die Bundesliga qualifizieren konnte. Dabei gab für den mittlerweile 29-Jährigen den Ausschlag, dass der KSV ihm eine Arbeitsstelle im Außendienst der Herkules-Brauerei beschaffen konnte, wo er bis zu seiner Rente arbeitete. Es folgten sieben erfolgreiche Jahre in der Regionalliga Süd mit der Süddeutschen Meisterschaft 1964 und vielen DFB-Pokalspielen, bei denen das Auestadion mit über 30.000 Zuschauern aus allen Nähten platzte. Dabei hatte Rolf Fritzsche an den Erfolgen des KSV mit seinen 81 Toren in 192 Spielen maßgeblichen Anteil.

Nach seiner Karriere widmete er sich seiner zweiten sportlichen Leidenschaft, dem Tennis und gewann sogar die Stadtmeisterschaft. Rolf Fritzsche, der mit seiner Frau in Wolfsanger wohnt, verfolgt die weitere Entwicklung des KSV mit großen Interesse.

Tim Siebrecht (Stand: Mai 2004)