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Erwin Daubert
Spiele und Tore:

* 06.06.1928
† 29.08.2011

Nationalität: Deutsch
Größe: -

Rückennummer: -
Position: Rechtsaußen

 

Hessen Kassel: 54 Spiele / 15 Tore

OL Süd (1. Liga): 11 Spiele / 2 Tore
2. Liga Süd: 43 Spiele / 13 Tore

 

 

Saison
Liga
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
1955/56
-
-
-
-
-
-
-
-
-
1954/55
Oberliga Süd

KSV Hessen Kassel

2
0
-
0
0
-
-
1953/54
Oberliga Süd

KSV Hessen Kassel

9
2
-
0
0
-
-
1952/53
2. Liga Süd

KSV Hessen Kassel

26
9
-
0
0
-
-
1951/52
2. Liga Süd

KSV Hessen Kassel

17
4
-
0
0
-
-
1945-1951
Landesliga Hessen
CSC 03 Kassel
-
-
-
-
-
-
-

Weitere Infos

1953: Vizemeisterschaft und Aufstieg in die Oberliga Süd mit dem KSV Hessen Kassel
1946: Kurhessenmeister mit CSC 03 Kassel

Pressebericht

Erwin Daubert: Reißer, Brecher

Erwin Daubert, Mittelstürmer, der Typ eines Reißers und Brechers im Angriffszentrum der Hessen. Vorbildlich sein rastloser Einsatz und das ständige Ausbrechen auf die Flügel, er gibt keinen Ball verloren und schießt beidfüßig scharf und placiert. Verbesserungsfähig noch die Technik der Ballan-nahme in Richtung Tor und sein Kopfballspiel. Kam 1951 vom CSC 03 Kassel. - Geboren 6.6.28, kaufmännischer Angestellter.

Quelle: Hessische Nachrichten vom 04.05.1953

Trauer um Altfußballer Daubert

Kassel. Zunächst ging er für die Kasseler Rothosen, später für den KSV Hessen auf Torejagd: Erwin Daubert, ein exzellenter Mittelstürmer alter Prägung, ist am Montag 83jährig nach längerer Krankheit gestorben.

Erwin Daubert wechselte Anfang der fünfziger Jahre von der Nürnberger Straße, der Sportarena des CSC 03, an die Frankfurter Straße, wo er mit den Löwen 1953 den Aufstieg in die damals höchste deutsche Fußballklasse, die Oberliga, schaffte. Er stand auch in jener von Rudi Gellesch trainierten KSV-Mannschaft, die im August des gleichen Jahres den Rasen des neu erbauten Auestadions einweihte (gegen Aschaffenburg vor 20000 Zuschauern 1:2).

Den KSV-Angriff bildeten in den beiden Oberliga-Jahren (1953 – 55) neben Daubert vornehmlich noch der spätere Schalker Präsident Günther Siebert, der ehemalige Nationalspieler Karl Schmidt, Toni Hellwig und „Sense“Grabsch. Zur Stammmannschaft gehörten in dieser erfolgreichen Zeit der Löwen die beiden Torhüter Kurt Laue und Helmut Schubert sowie Erich Knothe, Fritz Zimmer, Horst Öttler, Sepp Schmied, Nationalspieler Gala Metzner, Karl Hutfles, Willi Deeg, Franz Dinger und Egon Zinserling.

gra (HNA-Sportredaktion, 03.09.2011)