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Gerd Becker
Spiele und Tore:

* 18.10.1943 in Breidenbach

Nationalität: Deutsch
Größe: 1,78 m
Gewicht: 74 kg

Rückennummer: 11
Position: Angriff

 

Hessen Kassel: 72 Spiele / 29 Tore

1. Bundesliga: 27 Spiele / 4 Tore
RL Süd (2. Liga): 290 Spiele / 109 T.

DFB-Pokal: 10 Spiele / 2 Tore

Junioren-Länderspiele: 1 Spiel

 

Saison
Liga
Verein
Sp
Tor
Elfm
Ein
Aus
GR
Rot
1973-1975
Landesliga Mitte FV Breidenbach
-
-
-
-
-
-
-
1972/73
Regionalliga Süd Karlsruher SC
31
11
-
-
-
-
-
1971/72
Regionalliga Süd Karlsruher SC
30
11
-
-
-
-
-
1970/71
Regionalliga Süd Karlsruher SC
34
11
-
-
-
-
-
1969/70
Regionalliga Süd Karlsruher SC
38
14
-
-
-
-
-
1968/69
1. Bundesliga Kickers Offenbach
27
4
-
-
-
-
-
1967/68
Regionalliga Süd Kickers Offenbach
31
10
-
-
-
-
-
1966/67
Regionalliga Süd Kickers Offenbach
34
14
-
0
0
-
-
1965/66
Regionalliga Süd Kickers Offenbach
23
9
-
0
0
-
-
1964/65
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
33
7
-
0
0
-
-
1964
Aufstiegsrunde KSV Hessen Kassel
3
0
-
0
0
-
-
1963/64
Regionalliga Süd KSV Hessen Kassel
36
22
-
0
0
-
-
1962/63
Jugend & Senioren FV Breidenbach
-
-
-
0
0
-
-

Weitere Infos

1968: Aufstieg in die 1. Bundesliga mit Kickers Offenbach
1964: Süddeutscher Meister mit KSV Hessen Kassel

Pressebericht

Was macht eigentlich ... Gerd Becker?

Gerd Becker war einer der Spieler aus Nordhessen, die in der 1. Bundesliga spielten. Aber leider nicht mit dem KSV Hessen Kassel, sondern ausgerechnet mit dem Erzrivalen Kickers Offenbach. Dennoch erlebte der pfeilschnelle und schussgewaltige Angreifer in der Kasseler Südstadt neben einem Einsatz in der Junioren-Nationalmannschaft eine der aufregendsten Zeit der KSV-Geschichte. Auf seiner Stammposition Linksaußen sorgte er schon bei seinem Heimatverein FV Breidenbach für Furore und schoss seine Tore aus allen Lagen. KSV-Trainer Walter Müller sicherte sich zur Saison 1963/64 die Dienste des 21-Jährigen und komplettierte damit einen Angriff, der nicht nur in Kassels Fußballgeschichte eingehen sollte: 98 Tore allein vom Angriff Becker, Kuster, Fritzsche und Jendrosch, bei dessen Namen auch heute noch damalige Torhüter schwitzige Hände bekommen. Leider aber nicht Horst Podlasly, der mit seinen 96ern den Kasseler Aufstieg in die 1. Bundesliga vor 70.000 Zuschauern in Hannover verhinderte. Eine Saison blieb Becker noch in Kassel, kam aber nicht mit dem neuen Trainer Widmayer zurecht, so dass er 1965 an den Bieberer Berg wechselte und 1968 beim Aufstieg des OFC in die 1. Bundesliga das entscheidende 2:1 gegen Bayer Leverkusen schoss. Nach dem direkten Abstieg spielte er vier Jahre beim Karlsruher SC und ließ seine Karriere in Breidenbach ausklingen. Zuerst als Spieler, später neben verschieden anderen regionalen Vereinen als Trainer und auch heute noch als Dauerkartenbesitzer. Auch die Entwicklung des KSV verfolgt er noch mit Interesse und kommt hin und wieder zu Spielen ins Auestadion.

Tim Siebrecht (Stand: August 2005)